The Vitali covering theorem for Carathéodory linear measure. (Q2590766)
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scientific article; zbMATH DE number 2510222
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | The Vitali covering theorem for Carathéodory linear measure. |
scientific article; zbMATH DE number 2510222 |
Statements
The Vitali covering theorem for Carathéodory linear measure. (English)
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1939
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Der Vitalische Überdeckungssatz wird in den ``Vorlesungen über reelle Funktionen'' von \textit{Carathéodory} (2. Aufl. 1927 (F. d. M. 53, 225 (JFM 53.0225.*)), S. 299-300) unter Zugrundelegung des Lebesgueschen Maßes ausgesprochen und bewiesen. Verf. hat sich die Frage vorgelegt, in welcher Form der Satz auch noch gilt, wenn statt des Lebesgueschen das Carathéodorysche Maß zugrundegelegt wird. Im folgenden soll unter Maß immer das Carathéodorysche verstanden werden. Verf. erhält einen Überdeckungssatz, der dem Vitalischen in der bei \textit{Carathéodory} gegebenen Fassung ganz analog ist; eine Abweichung besteht einerseits in der Beschränkung auf Mengen \textit{endlichen} äußeren Maßes, anderseits in einer gewissen Zusatzvoraussetzung; Verf. kann aber zeigen, daß diese Zusatzvoraussetzung bei Zugrundelegung des Lebesgueschen Maßes für alle Punktmengen erfüllt ist, also keine unnatürliche Einschränkung darstellt. Der Satz lautet: Es sei \(A\) eine Punktmenge mit positivem endlichen Maß und \(U\) eine Umgebung von \(A\). Jedem Punkte \(P\in A\) sei eine Folge von abgeschlossenen Punktmengen \(\sigma_1(P), \sigma_2(P),\ldots\) von folgender Beschaffenheit zugeordnet: die Punktmenge \(\sigma_k(P)\) liegt ganz in einem Kreise \(C_k(P)\) mit dem Mittelpunkt \(P\), dessen Radius \(r_k(P)\) mit \(1: k\) gegen Null konvergiert: \(\lim\limits_{k\to\infty} r_k(P)=0\); es existiert eine Punktmenge \(B\) mit endlichem äußeren Maß \(\mu*B\) und eine von \(P\), aber nicht von \(k\) abhängende Zahl \(\alpha(P)\) so, daß \[ \mu^*B\sigma_k(P) > \alpha(P)\cdot \mu^*AC_k(P) \] ist. Wenn die untere äußere Dichte von \(A\), d. h. \[ \liminf\limits_{r\to0}\dfrac{\mu^*Ac(P,r)}{2r} \] (\(c(P, r)\) bedeutet den Kreis mit Mittelpunkt \(P\) und Radius \(r\)), für fast alle \(P\in A\) positiv ist, dann existiert in \(A\) eine Folge von Punkten \(P_1, P_2,\ldots\) und dazu eine Folge von natürlichen Zahlen \(k_1, k_2,\ldots\) so, daß, wenn \(\sigma_{k_i}(P_i) = \sigma_i'\) \((i = 1, 2,\ldots)\) gesetzt wird, die Punktmengen \(\sigma_i\) paarweise punktfremd und sämtlich in \(U\) enthalten sind und \(A\) durch die Vereinigungsmenge \(S = \sigma_1'+\sigma_2' +\cdots\) fast überall überdeckt wird: \(\mu^*(A - AS) = 0\). Dabei bedeutet fast alle \(P\in A\) in der bekannten Sprechweise: alle \(P \in A\) mit Ausnahme einer Menge vom Maße Null, \(XY\) den Durchschnitt der Punktmengen \(X\) und \(Y\).
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