On certain power series having infinitely many zero coefficients. (Q2591073)
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scientific article; zbMATH DE number 2510511
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | On certain power series having infinitely many zero coefficients. |
scientific article; zbMATH DE number 2510511 |
Statements
On certain power series having infinitely many zero coefficients. (English)
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1939
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Es bedeute \[ f(z)=z+\sum _{n=2}^\infty a_n\,z^n\tag{1} \] eine im Innern \(\mathfrak E\) des Einheitskreises reguläre Funktion. Bekanntlich ist \[ a_n = O\,(n),\tag{2} \] wenn \(f(z)\) in \(\mathfrak E\) schlicht ist. Ist überdies \(f(z)\) ungerade, so ist sogar \[ |a_n|<A,\tag{3} \] wobei \(A\) eine absolute Konstante ist (\textit{R. E. A. C. Paley} und \textit{J. E. Littlewood}, J. London math. Soc. 7 (1932), 167-169; JFM 58.0367.*). Gehört \(f(z)\) zur Klasse \(\mathfrak S\) der schlichten Funktionen mit reellen Koeffizienten, so kann (2) durch die genauere Aussage \[ |a_n|\leqq n,\tag{4} \] ersetzt werden (\textit{J. Dieudonné}, Ann. sci. École norm. sup. 48 (1931), 247-358; JFM 57.0356.*). (4) ist auch noch richtig, wenn \(f(z)\) der die Klasse \(\mathfrak S\) enthaltenden Klasse der typisch-reellen Funktionen angehört, d. h. in \(\mathfrak E\) dann und nur dann einen reellen Wert annimmt, wenn \(z\) reell ist (\textit{W. Rogosinski}, Math. Z. 35 (1932), 93-121; JFM 58.0305.*-306). Verf. macht nun die Feststellung, daß bei einer ungeraden typisch-reellen Funktion keineswegs -- entsprechend (3) -- \(a_n\) beschränkt zu sein braucht, und stellt sich die Frage: Welche anderen Bedingungen an Stelle der Ungeradheit haben bei einer typisch-reellen Funktion die Beschränkheit ihrer Koeffizienten zur Folge? Verf. gibt die folgende Antwort: Es sei \(p\) ungerade und größer als 1. Es sei \(f(z)\) von der Form (1) und typischreell. Weiter sei \[ a_n = 0 \;\;\;\text{für}\;\;\;n \equiv 0\;\;\text{mod}\;p. \] Dann gibt es eine nur von p abhängige Schranke \(A (p)\), so daß für alle \(n\) \[ |a_n| < A(p)\tag{5} \] ist. (5) ist auch noch richtig, wenn \(p\) und \(n\) gerade sind, ist aber falsch, wenn \(p\) gerade und \(n\) ungerade ist. Es ist sicher \(A (p)\leqq p - 1\). Im Fall \(p = 3\) gilt \[ |a_n| \leqq \max _{0\leqq\varphi\leqq \frac {\pi }{3}}\,\Bigl|\, \frac {\cos n\varphi }{\cos \varphi }\,\Bigr|<2,\tag{6} \] wobei zu jedem \(n\not\equiv0\mod 3\) Funktionen existieren, für die im linken Teil von (6) das Gleichheitszeichen eintritt, und wobei die Zahl 2 durch keine bessere ersetzt werden kann. Auf Grund einer Darstellung von \(f(z)\) durch ein Stieltjesintegral erhält Verf. im all \(p=3\) noch das folgende Ergebnis: \[ |f(re^{i\vartheta })| \leqq \frac {4r}{\sqrt 3(1-r^2)}. \]
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