Erweiterung von Linearfunktionen in linearen Räumen. (Q2591601)

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scientific article; zbMATH DE number 2511027
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    Erweiterung von Linearfunktionen in linearen Räumen.
    scientific article; zbMATH DE number 2511027

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      Erweiterung von Linearfunktionen in linearen Räumen. (English)
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      1939
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      Verf. überträgt mehrere in früheren Arbeiten (vor allem in J. reine angew. Math. 178 (1938), 193-213; JFM 64.0386.*) unter Zugrundelegung der minimalen, schwachen bzw. starken Topologie bewiesene Sätze über Linearformen in vollkommenen Räumen \(\lambda\) auf den Fall einer neuen, als \(k\)-Topologie bezeichneten Topologie. Diese wird von der Gesamtheit aller \(k\)-Umgebungen der Stellen \(\mathfrak x\prec \lambda\) erzeugt, d. h. denjenigen von allen \(\mathfrak y\prec \lambda\) gebildeten Umgebungen der Stelle \(\mathfrak x\), für welche mit beliebig kleinem \(\varepsilon>0\) und für alle it einer schwach kompakten Menge des zu \(\lambda\) dualen Raumes \(\lambda^*\) die Ungleichung \(\sup|\mathfrak u (\mathfrak x-\mathfrak y)|< \varepsilon\) gilt. Dabei heißt eine Menge \(K\) schwach kompakt, wenn jede unendliche Teilmenge aus \(K\) eine schwach konvergente Teilfolge enthält. Die \(k\)-Topologie liegt zwischen der starken und der schwachen Topologie. Ähnlich wie in den zitierten Arbeiten werden zunächst zwei Arten von Stetigkeit einer Linearform \(u(\mathfrak x)\) eingeführt, die \(k\)-Stetigkeit, welche vorliegt, wenn \(\lim\limits_{n\to \infty}u(\mathfrak x_n)=u(\mathfrak x)\) für jede Folge \(\mathfrak x_n \prec \lambda\) der Fall ist, für die \(\lim\limits_{n\to \infty}\mathfrak u(\mathfrak x_n-\mathfrak x)=0\), \(\mathfrak u \prec K\) ist, und die \(k\)-topologische Stetigkeit, sobald \(|\mathfrak u(\mathfrak x) - \mathfrak u (\mathfrak y)| < \varepsilon\) für jedes \(\mathfrak y\) einer geeigneten \(k\)-Umgebung von \(\mathfrak x\) zutrifft. Es gilt der Erweiterungssatz: Jede auf einem linearen Teilraum \(\mu\) des vollkommenen Raumes \(K\) erklärte \(k\)-topologisch stetige Linearfunktion \(u(\mathfrak x)\) läßt sich durch eine Stelle \(\mathfrak u\) aus \(\lambda^*\) erzeugen. Die \(k\)-Topologie ist dabei die schärfste Topologie, für welche eine derartige Aussage richtig ist. Sie ist zugleich auch die schärfste Topologie, in der die Abschnitte \((\mathfrak x^{(1)}, \mathfrak x^{(2)}, \ldots, \mathfrak x^{(n)})\) jeder Stelle \(\mathfrak x=(\mathfrak x^{(1)}, \mathfrak x^{(2)}\), \dots) gegen diese Stelle konvergieren. Weiter werden der Orthogonalraumsatz sowie das Lösungstheorem für lineare Gleichungssysteme (vgl. die zitierte Arbeit des Verf.) für die neue Topologie bewiesen. Schließlich gibt Verf. mit Hilfe der neuen Begriffsbildungen einen einfachen Beweis des Reziprokentheorems von \textit{Hagemann} (Math. Ann., Berlin, 114 (1937), 126-143; JFM 63.0366.*) sowie eine Ausdehnung eines Reziprokentheorems von \textit{F. Riesz} (Systèmes des équations linéaires à une infinité d'inconnues, 1913; F. d. M. 44, 401 (JFM 44.0401.*)) auf beliebige vollkommene Räume.
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