Transformationen von algebraischem Typ. (Q2591637)
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scientific article; zbMATH DE number 2511061
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Transformationen von algebraischem Typ. |
scientific article; zbMATH DE number 2511061 |
Statements
Transformationen von algebraischem Typ. (English)
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1939
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Die Hankel-Transformation \(g=Tf\) ist involutorisch, d. h. \(T^2f-f = 0\) woraus sofort folgt, daß sie nur die Eigenwerte \(\pm 1\) hat. Ähnlich gilt für die Fourier-Transformation \(g = Sf\) die Relation \(S^4f -f = 0\), und aus dieser ``algebraischen'' Relation ergeben sich gewisse Eigenschaiten von \(S\). Es werden nun allgemein lineare Transformationen \(g = Sf\) in einem Hilbertschen Raum mit folgenden Eigenschaften betrachtet: 1) Für jede Funktion \(f\) aus dem Bereich \(\mathfrak D_S\) von \(S\) gehört auch \(g\) zu \(\mathfrak D_S\). 2) Es gibt ein Polynom \[ P_m(x) \equiv x^m+a_{m-1}x^{m-1}+ \cdots+ a_0x^0 \] mit lauter einfachen Nullstellen derart, daß \(P_m(S)f\) für jedes \(f\) aus \(\mathfrak D_S\) verschwindet: \[ S^mf + a_{m-1}S^{m-1}f + \cdots+a_0S^0f=0 \quad (S^0f= If=f). \] Es zeigt sich, daß diese Transformationen identisch sind mit denjenigen, die nur endlich viele verschiedene Eigenwerte \(l_q(q = 0, 1,\ldots,k-1)\) besitzen, und daß jede Funktion aus \(\mathfrak D_S\) eindeutig als Summe von höchstens \(k\) zu verschiedenen Eigenwerten gehörigen Eigenfunktionen darstellbar ist, andere Funktionen nicht. Ist die Transformation \(S\) speziell abgeschlossen oder beschränkt oder unitär oder selbstadjungiert, so lassen sich über die Mengen der Eigenfunktionen noch nähere Aussagen machen, z. B. sind für unitäre Transformationen alle Eigenwerte vom Absolutbetrag 1, und je zwei Mengen von Eigenfunktionen, die zu verschiedenen Eigenwerten gehören, sind orthogonal. Die Transformation \(S-lI\) ist dann und nur dann umkehrbar, wenn \(l\) kein Eigenwert ist. Die bekannten Beziehungen zwischen selbstreziproken Funktionen bei involutorischen Transformationen werden durch folgenden Satz verallgemeinert: Seien \(S\) und \(T\) Transformationen vom obigen Typus mit den gleichen Eigenwerten \(l_0\), \(l_1\), \dots, \(l_{k-1}\), und seien \(\Re_q\) bzw. \(\Re_q'\) (\(q = 0, \ldots, k - 1\)) die entsprechenden Räume der Eigenfunktionen. Eine lineare Transformation \(W\) bildet dann und nur dann jedes \(\Re_q\) auf \(\Re_q'\) oder einen Teil von \(\Re_q'\) ab, wenn ihr Bereich den von \(S\) enthält und für alle \(f\) aus \(\mathfrak D_S\) auch \(TWf\) einen Sinn hat und \(WSf = TWf\) ist.
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