Praktische Nomographie. (Q2591681)
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scientific article; zbMATH DE number 2511104
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Praktische Nomographie. |
scientific article; zbMATH DE number 2511104 |
Statements
Praktische Nomographie. (English)
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1939
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Das 74 Seiten umfassende Buch gibt praktische Anweisungen zum Entwurf von Nomogrammen, besonders von Netztafeln. Dabei wird gezeigt, wie es unter Anwendung des ``Leitlinienverfahrens'' möglich ist, beliebig viele Einzelfelder aneinanderzureihen und damit die Anwendbarkeit des Nomogramms auf Variable beliebiger Zahl zu erweitern. Wird die Funktion \(f(x, y, u)\) in einer rechtwinkligen Netztafel durch die Kurven \(u =\) const dargestellt, ist ferner eine durch die für die Variablen bestimmten Darstellungsbereiche festgelegte Ordinate \(x =\) const die linke, ein entsprechendes \(y =\) const die untere Kante der Netztafel, so ``spiegelt'' die immer durch den Nullpunkt gehende Leitlinie die auf der unteren Kante angegebenen \(x\)-Werte auf die rechte Kante. Dadurch ist es möglich, ein weiteres Feld unmittelbar anzusetzen, wenn die \(x\)-Werte den Ausgang zur neuen Rechenoperation bilden. Ist die Leitlinie eine Gerade, so werden die \(x\)-Werte unverändert auf die rechte Kante gespiegelt; ist sie dagegen z. B. eine Exponenten- oder logarithmische Kurve, so können vereint mit der Spiegelung gleichzeitig entsprechende Rechenoperationen vorgenommen werden. Dadurch werden im erwähnten Falle die Potenz- bzw. logarithmischen Teilungen auf den Kanten der Tafeln vermieden. Die Anleitung zur Durchführung des Leitlinienverfahrens wird im 1. bis 3. Teil des Buches durch ausführlich besprochene Entwürfe von Netzen für die Grundrechnungsarten, anschließend für die Potenz- und Exponentengleichung und deren Verknüpfung gegeben, wobei auf die Möglichkeit des Ansatzes von ``Zusatzfeldern'' oberhalb oder unterhalb der Netzreihe und einer Verkürzung des Nomogramms durch sinnvolles Zusammenschieben der Felder längs der gemeinsamen unteren Kante hingewiesen wird. Für den Praktiker dürfte auch der Hinweis wertvoll sein, daß vor jedem Nomogramm eine Angabe über die Wertbereiche der dargestellten Veränderlichen vorhanden sein und durch Einzeichnung eines ``Laufstrahles'' an einem Beispiel die Benutzung des Nomogramms erklärt werden soll. Der 4. Teil des Buches bringt 12 Beispiele aus der Praxis des Ingenieurs. Z. B. werden nomographiert Formeln zur Berechnung von Rohrwandstärken, Verlusten durch Strahlung bei Dampfkesseln, Dimensionierungen von Drehstrommotoren, Schornsteinzugstärken, Betriebsselbstkosten von Stahl aus Schrott und Roheisen usw. Dabei führen die Verf. den Leser wiederum wie im 1. bis 3. Teil von leichten zu schwierigen Entwürfen. So kann das Buch durch seinen ganzen Aufbau durchaus anregend für die verbreitetere Einführung der Nomographie in die Praxis wirken.
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