Die mathematisch-statistische Bewertung von Stichproben und deren Bedeutung für die Beurteilung von Tierversuchen. II: Die Abgrenzung von Mutungsbereichen. (Q2591900)

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scientific article; zbMATH DE number 2511300
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    Die mathematisch-statistische Bewertung von Stichproben und deren Bedeutung für die Beurteilung von Tierversuchen. II: Die Abgrenzung von Mutungsbereichen.
    scientific article; zbMATH DE number 2511300

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      Die mathematisch-statistische Bewertung von Stichproben und deren Bedeutung für die Beurteilung von Tierversuchen. II: Die Abgrenzung von Mutungsbereichen. (English)
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      1939
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      Verf geht auf die beiden grundsätzlich verschiedenen Fragestellungen ein, die sich an eine in einer Stichprobe vom Umfange \(n\) beobachtete Merkmalshäufigkeit \(n_1/n\) knüpfen lassen: 1) die Frage, ob diese Häufigkeit \(n_1/n\) als Zufallsschwankung einer bekannten wahren Merkmalswahrscheinlichkeit \(p\) angesehen werden kann, 2) die Frage nach dem Bereich (``Mutungsbereich'') möglicher Merkmalswahrscheinlichkeiten, die der beobachteten Häufigkeit zugrunde liegen könnten. Beantwortet man die erste Frage mit Hilfe des \(k\)-fachen mittleren Fehlers \(s =\sqrt{\dfrac{p(p-1)}n}\) dahin, daß \(n_1/n\) als Zufallsschwankung von \(p\) angesehen wird, wenn es innerhalb des Intervalls \(p \pm ks\) liegt, so wird die Lösung der zweiten Frage, die die Umkehrung der ersten darstellt, durch die von \textit{R. Prigge} (Naturwiss. 25 (1937), 169-170; F. d. M. \(63_{\text{II}}\), 1096) durch Auflösung nach \(p\) gewonnenen Mutungsgrenzen \[ \frac1{n+k^2}\cdot \left( n_1+\frac{k^2}2 \pm k\cdot \sqrt{\frac{n_1(n-n_1)}n +\frac{k^2}4}\right) \] für die unbekannte wahre Grundwahrscheinlichkeit \(x\) gegeben -- dieselben finden sich allerdings für den umfassenderen Fall ``ohne Zurücklegen'' bereits bei \textit{O. N. Anderson} (Einführung in die mathematische Statistik, Wien (1935; F. d. M. \(61_{\text{I}}\), 560), S. 113). Durch Deutung der Häufigkeit in der Stichprobe und der wahren Grundwahrscheinlichkeit als kartesische Koordinaten werden die beiden Verfahren geometrisch illustriert. Für die Priggeschen Mutungsgrenzen für \(k = 1,\, 2,\, 3\) und \(n < 500\) berechnet Verf. Tabellen, deren Gebrauch er an Beispielen aus der experimentellen Therapie und aus der Morbiditätsstatistik erläutert (vgl. Teil I, ebenda 35 (1938), 69-112; F. d. M. \(64_{\text{II}}\)).
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