Contribution à la généralisation du théorème de Pascal par Möbius. (Q2592286)
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scientific article; zbMATH DE number 2511654
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| English | Contribution à la généralisation du théorème de Pascal par Möbius. |
scientific article; zbMATH DE number 2511654 |
Statements
Contribution à la généralisation du théorème de Pascal par Möbius. (English)
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1939
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\textit{Möbius} hat (Werke I, 589-595) in Verallgemeinerung des Pascalschen Satzes bewiesen: Wenn ein \(2n\)-Eck einem Kegelschnitt einbeschrieben ist und von den \(n\) Schnittpunkten seiner Gegenseiten \(n-1\) in einer geraden Linie liegen, so liegt auch der \(n\)-te Schnittpunkt in dieser geraden Linie. Verf. bezeichnet ein \(2n\)-Eck, das einem Kegelschnitt einbeschrieben ist, und dessen Gegenseitenschnittpunkte auf einer geraden Linie liegen, als ein Vieleck \(M\). Die Geraden \(A_{(n+1)i-n}A_{(n+1)i-n+1}\) und \(A_{(n+1)i}A_{(n+1)i+1}\) (\(i=1, 2,\ldots, n\); \(A_{2n+k} = A_k\)) nennt er \(a_i\) und \(a_i'\), den Punkt \(a_ia_k'\) bezeichnet er mit \(A_{ik}\) (\(A_{ii}\) sind also die \(n\) Schnittpunkte der Gegenseiten, die in einer geraden Linie liegen). Bei einem 10-Eck \(M\) sei \(A_{13} = B_1\), \(A_{14} = B_2\), \(A_{24}=B_3\), \(A_{25}=B_4\), \(A_{35} = B_5\), \(A_{31} = B_6\), \(A_{41} = B_7\), \(A_{42} = B_8\), \(A_{52} = B_9\), \(A_{53} = B_{10}\). Dann stellt Verf. die Sätze auf: I. Ein \(2n\)-Eck \(M{:}\;A_1 A_2\ldots A_{2n}\) hat die Eigenschaft, daß \(n^2 -3n\) Punkte \(A_{i,i+2}\), \(A_{i,i+3},\ldots, A_{i,i+n-2}\) (\(i=1, 2,\ldots,n\); \(A_{i,n+k} = A_{ik}\)) auf einer algebraischen Kurve \((n - 3)\)-ter Ordnung liegen. II. Zugleich mit dem Achteck \(A_1A_2A_3A_4A_5A_6A_7A_8\) ist auch das Achteck \(A_1A_2A_3A_4A_6A_5A_8A_7\) ein Achteck \(M\). II. Wenn \(A_1A_2A_3A_4A_5A_6A_7A_8A_9A_{10}\) ein Zehneck \(M\) ist, so ist auch \(B_1B_2B_3B_4B_5B_6B_7B_8B_9B_{10}\) ein Zehneck \(M\), das einem gewissen Kegelschnitt einbeschrieben ist. Die Schnittpunkte der Gegenseiten des neuen Zehnecks liegen auf derselben geraden Linie wie die des ursprünglichen Zehnecks. Die Sätze lassen sich dualisieren. Zu diesen Sätzen bemerkt Ref. folgendes: Satz I ist nur richtig für ungerades \(n > 3\), aber falsch für gerades \(n\). Satz II ist falsch. Satz III ist richtig. Der falsche Satz II kann durch folgenden, leicht zu beweisenden Satz ersetzt werden: Wenn \(A_1A_2A_3A_4A_5A_6A_7A_8\) ein Achteck \(M\) ist, so gilt dasselbe von \(A_1A_2A_4A_3A_5A_6A_8A_7\). Denn die Anwendung des Pascalschen Satzes auf die Sechsecke \(A_1A_2A_4A_5A_6A_8\) und \(A_1A_2A_3A_5A_6A_7\) ergibt, daß die Schnittpunkte der Geradenpaare \(A_2A_4\), \(A_6A_8\) und \(A_3A_5\), \(A_7A_1\) auf der Geraden liegen, die die Schnittpunkte der Gegenseitenpaare des ersten Achtecks enthält.
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