Tensor characteristic of vector set and its application to geophysics. (Q2592491)

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scientific article; zbMATH DE number 2511841
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    English
    Tensor characteristic of vector set and its application to geophysics.
    scientific article; zbMATH DE number 2511841

      Statements

      Tensor characteristic of vector set and its application to geophysics. (English)
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      1939
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      Ziel dieser Arbeit ist es, einen ganzen Satz von Vektoren \(\mathfrak{a}_1, \,\mathfrak{a}_2, \ldots \!, \mathfrak{a}_s\) (z. B. die im Laufe eines Tages oder Monates in regelmäßigen Zeitabständen an einem festen Ort gemessenen Geschwindigkeitsvektoren) in tensorieller Weise zu charakterisieren. Was zunächst die Dimension des von diesen Vektoren aufgespannten Gebildes anbetrifft, so ist dieselbe gleich dem Rang jener Matrix, in der diese Vektoren als Zeilenvektoren fungieren, und mithin auch gleich der Dimension jenes Gebildes, zu welchem die zugehörigen drei Spaltenvektoren \(\mathfrak{b}_1\), \(\mathfrak{b}_2\), \(\mathfrak{b}_3\) Anlaß geben. Letztere ist aber gegeben durch den Rang der definiten quadratischen Form \((\mathfrak{b}_1x_1+\mathfrak{b}_2x_2+\mathfrak{b}_3x_3)^2\) \(\Biggl(\) oder noch besser \(\dfrac{1}{s} (\mathfrak{b}_1x_1+\mathfrak{b}_2x_2+\mathfrak{b}_3x_3)^2\) \(\Biggr)\) -- wo die \(x_{\nu}\) kartesische Koordinaten sind --, deren zugehörigen Tensor Verf. zur Charakterisierung seines Vektorsatzes heranzieht. Wie eine einfache Rechnung zeigt, ist dieser Tensor auch \(=\sum\limits_{\lambda} \mathfrak{a}_{\lambda} \,\mathfrak{a}_{\lambda}=\varPhi\) und damit die quadratische Form \(=\mathfrak{r} \cdot \varPhi \cdot \mathfrak{r}= r^2\sum\limits_{\lambda} (\mathfrak{e} \cdot \mathfrak{a}_{\lambda})^2=r^2 \sum\limits_{\lambda} p_{\lambda}^2\), wo \(\mathfrak{r}=r \mathfrak{e}\). Daraus folgt für das zugehörige Tensorellipsoid \(\mathfrak{r} \cdot \varPhi \cdot \mathfrak{r}=1\) die Beziehung \(\sum\limits_{\lambda} p_{\lambda}^2=\dfrac{1}{r^2}\) oder auch \(\sqrt{\sum\limits_{\lambda} p_{\lambda}^2}=\dfrac{1}{r}\), das bedeutet, daß die Vektoren \(\sqrt{\sum\limits_{\lambda} p_{\lambda}^2} \cdot \mathfrak{e}\) eine Fläche aufspannen, die invers zum Tensorellipsoid ist und daher nach einem bekannten Satze (\textit{Lagally}, Vektorrechnung 2. Aufl. (1934) S. 200; F.~d.~M. 54, 800 (1. Aufl.)) gleich der Fußpunktsfläche des zugehörigen reziproken Tensorellipsoids \(\mathfrak{r} \cdot \varPhi^{-1} \cdot \mathfrak{r}=1\) ist, welches deshalb von außen umhüllt und längs den drei Achsenrichtungen berührt wird. Hat man an Stelle des obigen Vektorsatzes eine stetige Mannigfaltigkeit von Vektoren, welche speziell ein Ellipsoid aufspannen, so ist das erwähnte reziproke Tensorellipsoid zu diesem homothetisch (d. h. ähnlich und ähnlich liegend). Dabei wird übrigens überall stillschweigend vorausgesetzt, daß ``Gleichverteilung'' vorliegt. Trifft dies nicht zu, so hätte man den Vektor \(\mathfrak{a}_{\lambda}\) durch \(w_{\lambda} \,\mathfrak{a}_{\lambda}\) zu ersetzen, wo \(w_{\lambda}\) die dem Vektor \(\mathfrak{a}_{\lambda}\) \(\Biggl(\)an Stelle des oben einmal erwähnten \(\dfrac{1}{s}\Biggr)\) zukommende Wahrscheinlichkeit ist.
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