Plane sections of the tangent surface of a space curve. (Q2592601)

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scientific article; zbMATH DE number 2511951
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    English
    Plane sections of the tangent surface of a space curve.
    scientific article; zbMATH DE number 2511951

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      Plane sections of the tangent surface of a space curve. (English)
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      1939
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      Schon in früheren Arbeiten hat Verf. auf die differentialgeometrische Theorie der Kurven des gewöhnlichen projektiven Raumes die Ergebnisse einer Arbeit \textit{E. Bompiani}s angewandt, wo dieser auf invariante Weise einen Punkt \(O_1\), eine Gerade \(r\) und einen zweiten Punkt \(O_2\) den Umgebungen der Ordnungen 4, 5 und 6 eines Wendepunktes \(O\) auf einer ebenen Kurve zuordnet (vgl. \textit{E. Bompiani}, Boll. Un. mat. Ital. 5 (1926), 118-120; F. d. M. 52, 762 (JFM 52.0762.*); B. Su, Tôhoku math. J. 38 (1933), 233-244; 89 (1934), 226-232; Sci. Rep. Tôhoku Univ. I 25 (1936), 22-33; J. Chinese math. Soc. 2 (1937); 54-60, 98-137; JFM 59.0696.*; 60\(_{\text{I}}\), 611; 62\(_{\text{I}}\), 844; 63\(_{\text{II}}\), 1238). In der vorliegenden Arbeit erhält Verf. einige interessante Resultate für die Kurven des \(S_3\), indem er die im selben Ideenkreis Bompianis liegenden Ergebnisse von \textit{I. Popa} (Atti Accad. naz. Lincei, Rend., Cl. Sci. fis. mat. natur. (6)25 (1937), 220-222; Ann. Sci. Univ. Jassy 24 (1938), 5-17; JFM 63.0680.*; 64\(_{\text{I}}\), 738) für ebene Kurven mit einem \textit{Rückkehrpunkt} benützt und ferner auch die Gedanken und Sätze einer neueren Untersuchung \textit{Bompiani}s über Raumkurven (Scr. mat. offerti a L. Berzolari (Pavia 1936), 551-552; JFM 62.0845.*) verwertet. Der zugrunde liegende Gedanke ist der, das Studium der Raumkurve \(\varGamma\) zurückzuführen auf dasjenige der \textit{ebenen Schnitte der ihr umbeschriebenen Regelfläche}. Wenn man die \(\infty^1\) Schnitte mit den durch eine Tangente \(t\) von \(\varGamma\) gelegten Ebenen betrachtet, welche im allgemeinen im Berührungspunkte \(P\) von \(t\) einen Wendepunkt haben, so erhält man eine \textit{Projektivität B} zwischen jenen Ebenen und den entsprechenden Punkten \(O_1\) von Bompiani (auf \(t\)) (vom Verf. schon in seiner zweiten oben zitierten Arbeit aufgestellt). Eine weitere Projektivität, die einfach mit dem Punkte \(P\) verbunden ist, bildet in der Schmiegebene \(\pi\) von \(\varGamma\) die Polarität \(\varPi\) hinsichtlich des oskulierenden Kegelschnittes (nach Wilczynski: Kegelschnitt mit 5-punktiger Berührung in \(P\) mit der ebenen Schnittkurve der \(\varGamma\) umbeschriebenen Regelfäche und der Schmiegebene von \(\varGamma\) in \(P\)). Verf. betrachtet hier die Schnitte der eben genannten Regelfläche mit \textit{allgemeinen} Ebenen durch \(P\), welche in \(P\) einen \textit{Rückkehrpunkt} besitzen, und wendet darauf die Resultate der zitierten Arbeit von Popa an. Er findet z. B., daß die Gerade, welche Popa der Umgebung 6. Ordnung eines Rückkehrpunktes zugeordnet hat, eine Ebene \(\tilde\omega_n\) beschreibt, wenn man die \(\infty^1\) Schnitte der Regelfläche mit den Ebenen durch eine von der Tangente \(t\) verschiedene Gerade \(t_n\) der Schmiegebene \(\pi\) von \(\varGamma\) in \(P\) in Betracht zieht. Wenn \(t_n\) das Büschel \(P\) in \(\pi\) beschreibt, so beschreiben die Paare \(t_n\), \(\tilde\omega_n\) eine Projektivität, die das Produkt von \(\varPi\) mit \(B\) ist. Die Örter der übrigen Schmiegungselemente (``osculants'') Popas erzeugen ebenfalls ziemlich einfache projektive Beziehungen. Andererseits nimmt Verf. gewisse Beziehungen wieder auf, welche Bompiani bereits auf anderem Wege hergeleitet hat (zweite oben zitierte Arbeit), und zeigt, wie sie \textit{mit den Projektivitäten \(B\) und \(Pi\) zusammenfallen}. Durch Anwendung der bereits erhaltenen Resultate vertieft Verf. endlich noch das von Bompiani begonnene Studium (Atti Accad. naz. Lincei, Rend., Cl. Sci. fis. mat. natur. (6) 14 (1931), 456-461; JFM 57.0954.*) der projektiv-differentialgeometrischen Invarianten, welche mit einem Kurvenpaar verbunden sind, das in einem gemeinsamen Punkte zwar verschiedene Tangenten, aber dieselbe Schmiegebene besitzt; unter anderem findet er einen quadratischen Kegel und einen Kegel der 4. Ordnung und der 3. Klasse und wendet das auf den Fall an, wo die beiden zugrunde gelegten Kurven die von einem ihrer Punkte ausgehenden Asymptotenlinien einer Fläche sind.
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