Über die Auftriebsverteilung des einfachen Rechteckflügels Über die Tiefe. (Q2593473)

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scientific article; zbMATH DE number 2512744
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    Über die Auftriebsverteilung des einfachen Rechteckflügels Über die Tiefe.
    scientific article; zbMATH DE number 2512744

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      Über die Auftriebsverteilung des einfachen Rechteckflügels Über die Tiefe. (English)
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      1939
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      Da die Ermittlung der Auftriebsverteilung des Rechteckflügels in Abhängigkeit von der Spannweite und der Tiefe mit der \textit{Prandtl}schen Methode des Beschleunigungspotentials (Z. angew. Math. Mech. 16 (1936), 360-361; JFM 62.1577.*) zur Zeit noch unüberwindliche mathematische Schwierigkeiten bereitet, ersetzt Verf. zunächst den Rechteckflügel durch endlich viele Stabwirbel parallel zur Spannweite. Längs jeder dieser Wirbellinien nimmt er die Zirkulationsverteilung in der Form \[ \varGamma_i(\varphi)=\varGamma_i\sin \varphi(1 +a_i^{(1)}\sin \varphi+a_i^{(2)}\sin 3 \varphi) \] an und bestimmt die Koeffizienten \(\varGamma_i\), \(a_i^{(1)}\), \(a_i^{(2)}\) mittels der Konturbedingung. Durch Berechnimg des Völligkeitsfaktors \[ v_i= \frac{\int\limits_0^\pi\varGamma_i(\varphi)\sin \varphi\,d\varphi}{2\varGamma_i(1+a_i^{(1)}-a_i^{(2)}} \] ergibt sich, daß die Auftriebsverteilung über die einzelnen Wirbellinien nur wenig von der elliptischen abweichen kann. Alsdann werden die Luftkraftbeiwerte des Rechteckflügels unter Annahme elliptischer Auftriebsverteilung über die Spannweite berechnet, indem einerseits der Rechteckflügel wie zuvor durch endlich viele parallele Stabwirbel, andererseits durch eine ebene Wirbelfläche ersetzt wird. Im zweiten Falle liefert die für die Flügelmittellinie geforderte Konturbedingung eine lineare Integralgleichung zur Bestimmung der Zirkulationsdichte über die Flügeltiefe, die durch einen bereits von \textit{Birnbaum} (Z. angew. Math. Mech. 3 (1923), 290-297; F. d. M. 49, 605 (JFM 49.0605.*)) benutzten Ansatz näherungsweise gelöst wird. Ein Vergleich der mit beiden Methoden erhaltenen Ergebnisse, die im Anhang gegenübergestellt werden, zeigt eine verhältnismäßig gute Übereinstimmung der Beiwerte für Auftrieb, Widerstand und Kippmoment. Dagegen ergibt sich aus dem Vergleich mit der Theorie der ebenen Potentialströmung des unendlich breiten Tragflügels, daß die berechneten Auftriebsbeiwerte zu niedrig sind. Die wesentliche Ursache dieser Abweichung erblickt Verf. in der Annahme elliptischer Auftriebsverteilung über die Flügelspannweite, die in der Nähe der Flügelhinterkante auf Grund der von H. Winter an der quadratischen Platte durchgeführten Druckverteilungsmessungen nicht mehr erfüllt zu sein scheint.
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