Modalities in the survey system of strict implication. (Q2593906)

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scientific article; zbMATH DE number 2513125
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    English
    Modalities in the survey system of strict implication.
    scientific article; zbMATH DE number 2513125

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      Modalities in the survey system of strict implication. (English)
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      1939
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      Es sei \(C^*H_1H_2=_{\text{Df}}\)\textit{Wenn \(H_1\), so mit Notwendigkeit \(H_2\), \(NH =_{\text{Df}}\)Es-ist-nicht-wahr-daß \(H\), \(KH_1H_2=_{\text{Df}}H_1\) und \(H_2\), \(MH=_{\text{Df}}\)Es-ist-möglich-daß} \(H\). Dann ist die Modalitätenlogik, deren Erhellung das Hauptthema dieser Untersuchung ist, die Folgerungsmenge des folgenden, in den Bereich der \textit{Lewis}-Kalküle fallenden Postulatensystems: \[ \begin{aligned} &P\,1.C^*KpqKqp,\quad P\,2.C^*Kpqp,\quad P\,3.C^*pKpp,\quad P\,4. C^*KKpqrKpKqr,\\ &P\,5. C^*KC^*pqC^*qrC^*pr,\quad P\,6. C^*KpC^*pqq,\quad P\,7. C^*C^*pqC^*NMqNMp. \end{aligned} \] Der Begriff der Folgerung soll festgelegt sein durch die Operationen der Ab\-trennung, der Einsetzung und der Adjunktion. Es wird gezeigt, daß es in diesem System genau 42 Modalitäten gibt, wenn unter einer Modalität verstanden wird eine modale Funktion von einer Variablen, in deren Konstruktion nur \(N\) und \(M\) eingehen, und wenn die modalen Funktionen, so erklärt werden, daß Folgendes gilt: (1) Die \(p\), \(q\), \(r\),\dots sind modale Funktionen, (2) wenn \(H_1\) und \(H_2\) modale Funktionen sind, so auch \(NH_1\), \(MH_1\), \(KH_1H_2\), (3) jede mit einer modalen Funktion definitorisch äquivalente Funktion ist eine modale Funktion. An dieses Hauptthema sind angeschlossen Untersuchungen über die Anzahlen der Modalitäten in Systemen, die das vorstehende System umfassen. Diese vorbildlich klare, ungewöhnlich gehaltreiche Arbeit ist ein wesentlicher Beitrag zur Syntax der Lewis-Kalküle, nach meinem Urteil der wesentlichste neben den Arbeiten von \textit{E. V. Huntington} (Proc. Amer. Acad. Arts Sci. 72 (1937), 1-44; F. d. M. \(63_{\text{II}}\), 821), \textit{C. West Churchman} (J. symbolic Logic 3 (1938), 77-82; F. d. M, \(64_{\text{I}}\), 29) und \textit{J. C. C. McKinsey} (J. symbolic Logic 5 (1940), 110-112; F. d. M. 66, 29). In den Untersuchungen über die Modalitäten-Anzahlen in umfassen\-deren Systemen sind lehrreiche kritische Bemerkungen enthalten zu Arbeiten von \textit{R. Feys} (Rev. néoscolast. Philos., Louvain (2) 40 (1937), 517-553; (2) 41 (1938), 217-252; F. d. M. \(63_{\text{II}}\), 826) und \textit{O. Becker} (Jahrb. Philos. phänomenolog. Forschung 11 (1930), 497-548; F. d. M. \(56_{\text{I}}\), 37).
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