Grundzüge einer Inhaltslehre im Hilbertschen Raume. (Q2594142)
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scientific article; zbMATH DE number 2513364
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Grundzüge einer Inhaltslehre im Hilbertschen Raume. |
scientific article; zbMATH DE number 2513364 |
Statements
Grundzüge einer Inhaltslehre im Hilbertschen Raume. (English)
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1939
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Verf. gibt eine Inhaltsdefinition für sehr allgemeine Punktmengen des Hilbertschen Raumes. Zunächst wird das Inhaltsmaß für die ``regulären Rotationskörper'' definiert, d. i. für solche Rotationskörper, die beschränkt sind und bei denen jeder zu irgendeiner Achse (der Dimension \(l\)) dieses Körpers parallele ebene, ebenfalls \(l\)-dimensionale Schnitt in der Entfernung \(r\) von der Achse eine meßbare Punktmenge ergibt, deren Inhalt \(\mu^{(l)}(r)\) folgende Eigenschaften besitzt: (a) \(\mu^{(l)}(r)\) ist in jedem Intervall \((\varepsilon, \infty)\) mit \(\varepsilon > 0\) integrabel; (b) die Beziehung \(\mu^{(i+1)}(r)= 2\int\limits_{r}^{\infty} \mu^{(i)}\left( \sqrt{r^2+\tau^2} \right) d\tau = 2\int\limits_{r}^{\infty} \mu^{(i)}(\xi) \dfrac{\xi\,d\xi}{\sqrt{\xi^2-r^2}}\), \noindent die für \(i=l\) sicher zutrifft, soll, aufgefaßt als Abelsche Integralgleichung, auch noch für alle \(0 \leqq i < l\) erfüllbar sein und auf diese Weise rekursiv zu einer Funktion \(\mu^{(0)}(r)\) führen. \(\mu^{(0)}(r)\) wird als Inhaltsmaß des regulären Rotationskörpers eingeführt. Durch Vereinigung abzählbar unendlich vieler zueinander fremder regulärer Rotationskörper mit gegen Null abnehmenden Radien -- Radius eines Rotationskörpers ist die obere Grenze der Abstände seiner Punkte von der (einzigen) Achse niedrigster Dimension -- entstehen die ``regulären Rotativkörper''; ihr Inhaltsmaß wird durch die Summe aller Inhaltsmaße der sie zusammensetzenden Rotationskörper dargestellt. Von hier aus wird schließlich der Begriff des Inhaltsmaßes auf solche Mengen \(\mathfrak{M}\) des Hilbertschen Raumes ausgedehnt, für die es zu jedem \(\varepsilon > 0\) einen \(\mathfrak{M}\) umschließenden regulären Rotativkörper \(\mathfrak{P}\) derart gibt, daß der Radius von \(\mathfrak{P}-\mathfrak{M}\) kleiner als \(\varepsilon\) ist. Es ist bemerkenswert, daß die Größen \(\mu^{(0)}(r)\) nichtarchimedischen Zahlensystemen angehören. Es ist ein Mangel der gegebenen Inhaltsdefinition, daß die meßbaren Mengen keinen \(\sigma\)-Körper bilden; die Beseitigung dieses Mangels soll zugleich mit der Aufstellung einer Integrationstheorie Gegenstand einer späteren Arbeit bilden.
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