Die infinitesimalen Berührungstransformationen der Variationsrechnung. (Q2594472)
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scientific article; zbMATH DE number 2513677
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Die infinitesimalen Berührungstransformationen der Variationsrechnung. |
scientific article; zbMATH DE number 2513677 |
Statements
Die infinitesimalen Berührungstransformationen der Variationsrechnung. (English)
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1939
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Durch eine eingliedrige Gruppe von Berührungstransformationen ist ein Variationsproblem bestimmt, dessen Extremalen die Bahnkurven der Gruppe sind; ein zur Bahnkurve ``transversales'' Flächenelement bleibt bei den Transformationen der Gruppe zur Bahnkurve transversal. Diese umkehrbare, insbesondere von Vessiot genau untersuchte Beziehung wird ausführlich dargestellt, und zwar in inhomogener Form, um die folgenden Ausführungen über Variationsprobleme mit mehrfachen Integralen vorzubereiten. Hier handelt es sich um \textit{Carathéodory}s Theorie der geodätischen Felder (Acta Litt. Sci. Univ. Szeged, Sect. Sci. math. 4 (1929), 193-216; JFM 55.0900.*). Ein solches ist im Raum der Variablen \((t_1,\ldots, t_\mu,x_1,\ldots,x_n)\) durch \(\mu\) Funktionen \(S_\alpha(t,x)\) erklärt, die durch eine gewisse Differentialgleichung verknüpft sind. Die Aufgabe, eine gegebene Extremale in ein geodätisches Feld ``einzubetten'', ist zuerst von \textit{H. Boerner} gelöst worden (Math. Ann., Berlin, 112 (1936), 187-220; JFM 62.0581.*) und besteht darin, die \(S_\alpha\) so zu wählen, daß die \(n\)-dimensionalen Flächen \(S_\alpha(x,t)=\theta_\alpha=\) konst. die \(\mu\)-dimensionale Extremalenfläche ``transversal'' schneiden. Man kann sich dabei \(\mu-1\) der \(S_\alpha\) (unter Einhaltung der Transversalitätsbedingung) willkürlich vorgeben und die letzte aus der genannten Differentialgleichung bestimmen. Indem Verf. die gewählten \(S_\alpha\) als Koordinaten \(t_2\), \dots, \(t_\mu\) wählt, was wegen der (ausführlich begründeten) Invarianz des Feldbegriffes bei Koordinatentransformation zulässig ist, ergibt sich, daß die Ermittlung des letzten \(S_\alpha\) gerade wieder durch die Bestimmung einer eingliedrigen Gruppe von Berührungstransformationen geleistet wird und so auf die Integration gewöhnlicher Differentialgleichungen zurückführbar ist.
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