Sopra una nuova classe di problemi al contorno. (Q2594485)
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scientific article; zbMATH DE number 2513689
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | Sopra una nuova classe di problemi al contorno. |
scientific article; zbMATH DE number 2513689 |
Statements
Sopra una nuova classe di problemi al contorno. (English)
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1939
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Eine Fredholmsche Integralgleichung zweiter Art \[ (x,y)-\iint\limits_D\varphi(x', y';x, y)f(x', y')\,dx'\,dy'=0 \tag{1} \] hat im allgemeinen nur die triviale Lösung \(f(x,y)=0\) oder (wenn 1 zufällig Eigenwert ist) eine endlichgliedrige lineare Schar von Lösungen. Es gibt aber auch Fälle, in denen es ganz anders ist. Wenn z. B. der Kern \(\varphi(x', y';x,y)\) für jeden Punkt \(x'\), \(y'\) außerhalb eines bestimmten Kreises mit dem Mittelpunkt \(x\), \(y\) gleich 0 und für jeden Punkt innerhalb gleich dem reziproken Wert des Flächeninhalts dieses Kreises ist, so wird die Gleichung (1) von jeder harmonischen Funktion befriedigt. Die Mannigfaltigkeit der Lösungen ist also jetzt so groß, daß man die Funktionswerte auf dem Rand von \(D\) vorschreiben kann. Dieses Randwertproblem sucht Verf. zu verallgemeinern. Zu dem Zweck ordnet er jedem Punkt \(x\), \(y\) innerhalb \(D\) eine Umgebung \(\varGamma(x,y)\) zu und verlangt, daß der Kern \(\varphi(x',y';x,y)\) verschwindet, wenn \(x'\), \(y'\) außerhalb \(\varGamma(x,y)\) liegt. Sodann werden an den Kern und die Umgebungen noch zahlreiche einschneidende Forderungen gestellt, deren wichtigste die folgende ist: Für jede stetige Funktion \(f(x,y)\) soll die linke Seite von (1) ebenfalls stetig sein und gegen 0 streben, wenn der Punkt \(x\), \(y\) gegen den Rand von \(D\) wandert. Es gelingt dann zunächst der Nachweis, daß das Randwertproblem höchstens \textit{eine} Lösung hat und unter noch weiteren Voraussetzungen auch, daß es wirklich eine Lösung hat. Verf. bedient sich dabei der beim Dirichletschen Problem heute wohl meist benutzten Methode der Ober- und Unterfunktionen.
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