Über die Umkehrung des Laplace-Stieltjesschen Doppelintegrals. (Q2594497)
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scientific article; zbMATH DE number 2513700
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über die Umkehrung des Laplace-Stieltjesschen Doppelintegrals. |
scientific article; zbMATH DE number 2513700 |
Statements
Über die Umkehrung des Laplace-Stieltjesschen Doppelintegrals. (English)
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1938
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Unter einem Laplace-Stieltjesschen Doppelintegral verstehen Verf. ein Integral der Gestalt \[ f(z,w)=\int\limits_0^\infty \int\limits_0^\infty e^{-\varrho z-\sigma w}\,d\tau(\varrho,\sigma), \tag{1} \] wobei \(\tau(\varrho,\sigma)\) in jedem Rechteck \(0\leqq \varrho \leqq \varrho_0\), \(0 \leqq \sigma \leqq \sigma_0\) mit festen \(\varrho_0\), \(\sigma_0\) eine Funktion von beschränkter zweifacher Variation ist. Die Frage nach den Bedingungen der Darstellbarkeit einer Funktion \(f(z,w)\) durch den Ansatz (1) stellen Verf. für eine spätere Arbeit zurück; hier befassen sie sich mit seiner Umkehrung und beweisen, daß bis auf eine Punktmenge vom Flächenmaße 0 \[ \tau(\alpha,\beta)= -\frac 1{4\pi^2} \int\limits_{k-i\infty}^{k+i\infty} \int\limits_{h-i\infty}^{h+i\infty} e^{\alpha z+\beta w}\frac{f(z,w)}{zw}\,dz\,dw \quad (k>c_1, \;h>c_2) \] ist, wo \(c_1\), \(c_2\) die in bezug auf (1) zueinander gehörigen Konvergenzabszissen sind. Sie zeigen dies, indem sie die Umformung \[ \begin{multlined} \int\limits_{k-il_1}^{k+il_1} \int\limits_{h-il_2}^{h+il_2} e^{\alpha z+\beta w}\frac{f(z,w)}{zw}\,dz\,dw\\ =-4\int\limits_0^\infty\int\limits_ 0^\infty e^{(\alpha-\varrho)z+(\beta-\sigma)w} \frac{\sin(\alpha-\varrho)l_1}{\alpha-\varrho} \frac{\sin(\beta-\sigma)l_2}{\beta-\sigma} \tau(\varrho,\sigma)\,d\varrho\,d\sigma \end{multlined} \] und dann den Grenzübergang \(l_1\), \(l_2 \to \infty\) vornehmen. Dabei zerlegen sie das letzte Integral \(I\) in \[ I=\int\limits_0^\alpha\int\limits_0^\beta +\int\limits_0^\alpha\int\limits_\beta^\infty +\int\limits_\alpha^\infty\int\limits_0^\beta +\int\limits_\alpha^\infty\int\limits_\beta^\infty = I_1+ \cdots +I_4 \] und finden, daß \[ \lim_{l_1,l_2 \to \infty}I_1=\frac{\pi^2}4\tau(\alpha-0, \beta-0) \] ist usw. Dem Beweise schicken sie vier zu seiner Führung nötige Hilfssätze voraus; sie beziehen sich hauptsächlich auf ein- und zweifache, mit Funktionen beschränkter Schwankung gebildete Fouriersche Integrale.
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