Über das ``Loi suprême'' von J. Hoene-Wroński. (Q2594536)

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scientific article; zbMATH DE number 2513737
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    Über das ``Loi suprême'' von J. Hoene-Wroński.
    scientific article; zbMATH DE number 2513737

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      Über das ``Loi suprême'' von J. Hoene-Wroński. (English)
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      1939
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      \(E\) sei ein Raum vom Typus (\(B\)). Ein linearer Teilraum \(L\) von \(E\) besitzt die Eigenschaft (\(A\)), wenn zu jeder Folge \(\{x_i\}\) aus \(L\) eine Folge positiver Zahlen \(\{M_i\}\) existiert, so daß für jede Zahlenfolge \(\{\alpha_i\}\) mit \(\sum\limits_{i=1}^\infty |\alpha_i| M_i < \infty\) die Reihe \(\sum\limits_{i=1}^\infty \alpha_i x_i\) konvergiert und ihre Summe in \(L\) enthalten ist. Mit (\(B^*\)) werde die kleinste Menge additiver, in beliebigen linearen Teilräumen von \(E\) erklärter Funktionale bezeichnet, die den beiden Bedingungen genügt: 1) (\(B^*\)) enthält alle linearen Funktionale; 2) sind \(f_n(x)\) additive Funktionale aus (\(B^*\)), die in demselben linearen Teilraum \(L\) von \(E\) erklärt sind, und ist \(\lim\limits_n f_n(x) = f(x)\) in \(L\), so gehört auch \(f(x)\) zu (\(B^*\)). Es sei nun \(\{f_n(x)\}\) eine beliebige Folge additiver Funktionale aus (\(B^*\)), die in linearen Teilräumen \(L_n\) der Eigenschaft (\(A\)) erklärt sind, ferner \(\{x_j\}\) eine in allen \(L_n\) enthaltene Folge. Es werde für \(1\leqq m \leqq n\) und \(x \in K \equiv \prod\limits_{n=1}^\infty L_n\) \[ W_{m,n}(x)=\begin{vmatrix} f_1(x_1),\ldots,f_1(x_{m-1}),f_1(x),f_1(x_{m+1}),\ldots,f_1(x_n)\\ \hdotsfor1\\ f_n(x_1),\ldots,f_n(x_{m-1}),f_n(x),f_n(x_{m+1}),\ldots,f_n(x_n)\\. \end{vmatrix} \] gesetzt. Die \(f_n(x)\) seien so beschaffen, daß aus \(f_j\bigg(\sum\limits_{i=j}^n\lambda_i x_i\bigg)=0\) für \(j = 1,\ldots,n\) stets \(\lambda_1 =\cdots= \lambda_n = 0\) folgt. Dann ist für alle \(n\) und \(m \leqq n\) \(W_{m,n}(x_m) \neq 0\). Setzt man \(F_{m,n}(x) = \dfrac{W_{m,n}(x)}{W_{m,n}(x_m)}\) \((1\leqq m \leqq n)\), so ist \(F_{m,n}\) ein in \(K\) erklärtes additives Funktional. Es gilt nun folgende Präzisierung der Hoene-Wrońskischen Formeln: Es gibt einen linearen Teilraum \(L\) der Eigenschaft (\(A\)), der alle \(x_i\) enthält, so daß für jedes \(x\) aus \(L\) der Grenzwert \(\varPhi_m(x) = \lim\limits_{n\to\infty} F_{m,n}(x)\) existiert. Die Reihe \(\sum\limits_{m=1}^\infty x_m\varPhi_m(x)\) ist konvergent und \(x = \sum\limits_{m=1}^\infty x_m\varPhi_m(x)\). -- Beispiele: \(E\) sei der Raum der in \([0,1]\) stetigen Funktionen. Wird \(x_1(t) = 1\), \(x_m(t) = t^{m-1}\), \(f_1(x) = x(0)\), \(f_n(x) = \varDelta^{n-1} x(0)\) gesetzt, so wird \(\varPhi_m(x)= \dfrac1{(m-1)!} x^{(m-1)}(0)\); man erhält die Taylorreihe.
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