Symmetrie and alternate matrices in an arbitrary field. I. (Q2595564)
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scientific article; zbMATH DE number 2514734
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Symmetrie and alternate matrices in an arbitrary field. I. |
scientific article; zbMATH DE number 2514734 |
Statements
Symmetrie and alternate matrices in an arbitrary field. I. (English)
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1938
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Die Theorie der Äquivalenz \(B = PAQ\), der Ähnlichkeit \(B = PAP^{-1}\) und der Kongruenz \(B = PAP'\) von Matrizen (oder Matrizenpaaren) mit Koeffizienten aus einem beliebigen Körper \(\mathfrak F\) steht hinter der klassischen Theorie, in der \(\mathfrak F\) den Körper der komplexen Zahlen bedeutet, noch in verschiedenen Punkten zurück, namentlich in dem Sonderfall, daß die Charakteristik von \(\mathfrak F\) \(p = 2\) ist. In der vorliegenden Arbeit werden symmetrische und schiefsymmetrische quadratische Matrizen untersucht; im Fall \(p = 2\) versteht Verf. unter einer schiefsymmetrischen Matrix eine symmetrische mit verschwindenden Diagonalgliedern. Abschnitt I behandelt die Kongruenz von symmetrischen oder schiefsymmetrischen Matrizen. Schiefsymmetrische Matrizen sind dann und nur dann in \(\mathfrak F\) kongruent, wenn sie denselben Rang \(2r\) haben. Jede nichtschiefe symmetrische Matrix ist zu einer Diagonalmatrix kongruent; die Frage der Kongruenz von Diagonalmatrizen ist ohne Voraussetzungen über die Struktur von \(\mathfrak F\) nicht zu behandeln. -- Verf. versteht unter einer in \(\mathfrak F\) definiten symmetrischen Matrix eine zur Einheitsmatrix in \(\mathfrak F\) kongruente Matrix und entwickelt im Fall \(p = 2\) eine der klassischen entsprechende Theorie der definiten Matrizen auf Grund der Tatsache, daß jede Quadratsumme selbst Quadrat ist. Bei \(p = 2\) ist eine nichtschiefe symmetrische Matrix dann und nur dann definit, wenn ihre Determinante nicht verschwindet und ihre Diagonalelemente Quadrate int \(\mathfrak F\) sind. Abschnitt II behandelt quadratische Formen im Fall \(p = 2\). Sie werden durch Dreiecksmatrizen \(A=(a_{ik})\) (\(a_{ik}=0\) für \(i > k\)) beschrieben. Durch Heranziehung der Kongruenztheorie für die schiefsymmetrische Matrix \(A + A'\) ergeben sich notwendige und hinreichende Bedingungen für die Äquivalenz zweier vorgelegter Formen. Ist \(\mathfrak F\) algebraisch abgeschlossen, so ist jede Form mit Rang \((A + A') = 2r\) entweder zu \[ f_r=x_1x_{r+1}+x_2x_{r+2}+\dots +x_rx_{2r}\;\;\;\text{oder zu}\;\;\;f_r+x_{2r+1}{}^2 \] äquivalent. Im Abschnitt III wird die Kongruenz von Paaren symmetrischer oder schiefsymmetrischer Matrizen erstmalig über den Bereich der komplexen Zahlen hinaus behandelt. Für algebraisch abgeschlossene Körper \(\mathfrak F\) der Charakteristik \(p\not=2\) werden die Hauptergebnisse übertragen. Zwei Paare (schief-)symmetrischer Matrizen sind dann und nur dann kongruent, wenn sie äquivalent sind. Als Anwendung folgen notwendige und hinreichende Bedingungen für die Kongruenz beliebiger Matrizen, ferner der Satz: Zwei (schief-)symmetrische Matrizen sind orthogonal ähnlich, wenn sie schlechthin ähnlich sind. Dieser Satz gilt in größerem Umfang, nämlich wenn man für die bei der Definition der (schief-)symmetrischen und orthogonalen Matrizen auftretende Zuordnung \(A\to A'\) eine beliebige Zuordnung \(J\) (``Involution'') mit den Eigenschaften \((A')' = A\), \((A + B)' = A' + B'\), \((AB)' = B'A'\), \((aE)' = aE\) zuläßt. In Abschnitt IV stellt Verf. für das folgende eine Theorie der Ähnlichkeit in beliebigen Körpern \(\mathfrak F\) zusammen. Dabei gibt er eine neue Normalform für eine Matrix mit der charakteristischen Funktion \(d(x)^f\) (\(d(x)\) irreduzibel in \(\mathfrak F\)) an; es wird der von einer derartigen Matrix mit inseparablem \(d(x)\) erzeugte Ring untersucht. Abschnitt V enthält als Hauptstück die Bestimmung der möglichen Elementarteiler symmetrischer Matrizen im Fall eines beliebigen Körpers \(\mathfrak F^{(2)}\) der Charakteristik 2: Eine beliebige Matrix \(A\) ist dann und nur dann in \(\mathfrak F^{(2)}\) zu einer symmetrischen ähnlich, wenn das Minimalpolynom von \(A\) nicht das Produkt verschiedener inseparabler irreduzibler Polynome ist. Zwei \(n\)-reihige symmetrische Matrizen mit demselben irreduziblen Minimalpolynom sind orthogonal ähnlich. -- Es gibt keinen inseparablen Körper von symmetrischen Matrizen über \(\mathfrak F^{(2)}\). Es gibt unzerfällbare nilpotente symmetrische Matrizen von vorgeschriebenem Index; ferner gibt es (im Gegensatz zu den Verhältnissen bei \(p\not=2\)) ähnliche, aber nicht orthogonal ähnliche symmetrische Matrizen. - Schließlich wird die Untersuchung auf allgemeine \(J\)-symmetrische Matrizen ausgedehnt. (III 5 B.)
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