Algebraic functions of analytic almost periodic functions. (Q2596243)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Algebraic functions of analytic almost periodic functions. |
scientific article; zbMATH DE number 2515431
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Algebraic functions of analytic almost periodic functions. |
scientific article; zbMATH DE number 2515431 |
Statements
Algebraic functions of analytic almost periodic functions. (English)
0 references
1938
0 references
Die Verf. betrachten für \(s=\sigma + it\) in einem Streifen \(\alpha <\sigma < \beta \) die Gleichung \[ y^m+ x_1(s)\,y^{m-1} +\cdots +x_{m-1}(s)\,y +x_m(s) =0 \] und beweisen folgende Sätze: Sind die Koeffizienten der Gleichung analytisch in \((\alpha,\beta )\), und fastperiodisch (f. p.) in \([\alpha,\beta ]\) und ist die Diskriminante \(D (s)\neq 0\) in \((\alpha,\beta )\), dann, sind die \(m\) verschiedenen Lösungen \(y\) der Gleichung f. p. in \([\alpha,\beta ]\). Der Satz folgt unmittelbar aus einem entsprechenden älteren Resultat der Verf. über reelle f. p. Funktionen (Danske Vidensk. Selsk. Math.-fys. Medd. 15 (1937), Nr. 12; JFM 63.0244.*). Aus grundlegenden Sätzen der Theorie der Dirichletreihen f. p. analytischer Funktionen folgt weiter der Satz: Es seien die Dirichletexponenten der Koeffizienten der Gleichung nach unten beschränkt, während die Exponenten von \(D (s)\) ein Minimum besitzen, dann sind die Lösungen der Gleichung f. p. in einer Halbebene \([-\infty,\beta]\) und ihre Dirichletexponenten sind nach unten beschränkt. Eine formale Dirichletreihe heißt gewöhnlich, wenn ihre Exponenten eine nach unten beschränkte und diskrete Zahlmenge bilden. Die Menge aller solcher Reihen bilden einen Körper, der nach \textit{Ostrowski} algebraisch abgeschlossen ist (Math. Z. 37 (1933), 98-133; JFM 59.0251.*). Die Verf. machen nun die zusätzliche Annahme, daß die betrachteten Dirichletreihen zu gewissen f. p. Funktionen gehören. Es läßt sich zeigen, daß auch diese Reihen einen algebraisch abgeschlossenen Körper bilden. Deshalb gilt: Sind die Koeffizienten der obigen Gleichung f. p. in einer Halbebene mit gewöhnlichen Dirichletreihen und nicht verschwindender Diskriminante, so haben die Lösungen ebenfalls gewöhnliche Dirichletreihen. (IV 3 E.)
0 references