Quelques propriétés caractéristiques des espaces euclidiens. (Q2596532)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Quelques propriétés caractéristiques des espaces euclidiens. |
scientific article; zbMATH DE number 2515716
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Quelques propriétés caractéristiques des espaces euclidiens. |
scientific article; zbMATH DE number 2515716 |
Statements
Quelques propriétés caractéristiques des espaces euclidiens. (English)
0 references
1938
0 references
Jede der folgenden Bedingungen ist hinreichend dafür, daß ein vollständiger normierter linearer Raum \(E\) einem euklidischen Raum isometrisch ist: (1) \(E\) ist homogen von der Ordnung 2 im Sinne von \textit{Sierpiński} (C. R. Soc. Sci. Varsovie, Cl. III, 28 (1935), 17-20; F. d. M. \(61_{\text I}\), 632). (2) \(E\) hat endliche Dimension, und zu je zwei Punkten \(a\), \(b\) der Kugel \(\|x\|=1\) gibt es eine isometrische Selbstabbildung von \(E\) mit dem Fixpunkt \(0\), die \(a\) in \(b\) überführt. (3) \(E\) hat mindestens die Dimension 3, und alle linearen Teilräume der Dimension 2 sind untereinander isometrisch. (4) Die Gesamtheit aller Punkte, die von zwei festen Punkten gleichen Abstand haben, ist stets eine lineare Mannigfaltigkeit. (5) Man kann in \(E\) eine Orthogonalität definieren mit folgenden Eigenschaften: 1) Durch jeden Punkt außerhalb einer Geraden \(G\) gibt es genau eine \(G\) treffende und zu \(G\) orthogonale Gerade. 2) Sind die Katheten eines orthogonalen Dreiecks denen eines anderen solchen Dreiecks gleich, dann auch die Hypotenusen. (6) Durch jeden Punkt außerhalb einer Geraden \(G\) gibt es eine \(G\) treffende Gerade, die im Sinne von \textit{Roberts} (Tôhoku Math. J. 39 (1934), 42-59; F. d. M. \(60_{\text{II}}\), 1074) zu \(G\) orthogonal ist. Die Bedingung (3) ist unter gewissen Einschränkungen schon von \textit{Jordan} und \textit{von Neumann} (Ann. Math., Princeton, (2) 36 (1935), 719-723; F. d. M. \(61_{\text I}\), 435) gefunden worden. Der Beweis für (3) und auch (2) stützt sich auf die Kennzeichnung des Ellipsoids nach \textit{Auerbach, Mazur, Ulam} (C. R. Acad. Sci., Paris, 195 (1932), 1367-1369, Mh. Math. Phys. 42 (1935), 45-48. F. d. M. \(58_{\text I}\), 128; \(61_{\text I}\), 760). (V 1.)
0 references