Über vollständig isostatische Reduktion. (Q2596830)

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scientific article; zbMATH DE number 2516013
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    Über vollständig isostatische Reduktion.
    scientific article; zbMATH DE number 2516013

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      Über vollständig isostatische Reduktion. (English)
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      1938
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      Bei der Anbringung der Massenreduktion an Schweremessungen muß man streng genommen so vorgehen, daß das Gravitationspotential der Erdkrustenmassen auf der Ausgleichsfläche konstant ist. Diese ``vollständig isostatische Reduktion'' kann beträchtliche Werte annehmen und vergrößert im allgemeinen die Überschwere der Ozeane. Bei ihr wird ``die das Meeresniveau überragende topographische Masse der Erdkruste weggenommen und in der Tiefe so angebracht, daß das Schwimmgleichgewicht der Erdkruste erhalten bleibt.'' Das erfordert die Anbringung der Kompensationsmasse nicht nur unterhalb der sichtbaren Masse, sondern auch seitlich von ihr. Die Verteilung \(\mu (\gamma)\) wird als Funktion des sphärischen Abstandes \(\gamma\) potentialtheoretisch für ein Massenelement berechnet. Die Durchrechnung eines Beispieles im Falle einer Punktmasse ergibt, daß \(25\%\) der Kompensationsbelegung ``unterhalb'' (d. h. von \(\gamma = 0\) bis \(\gamma={\tfrac12}^\circ\)), \(75\%\) ``seitlich und entfernt'' von der Punktmasse liegen. Desgleichen werden die Reduktionen für topographische Flächenbelegungen angegeben, wo sich die Integrale noch explizit lösen lassen. Als Beispiel werden einige Profile von \textit{Vening-Meinesz} neu berechnet. Schwieriger ist die Berechnung bei Berücksichtigung der räumlichen Verteilung der Massen.
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