Lattices and topological spaces. (Q2597280)

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scientific article; zbMATH DE number 2516427
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    English
    Lattices and topological spaces.
    scientific article; zbMATH DE number 2516427

      Statements

      Lattices and topological spaces. (English)
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      1938
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      Die Arbeit zerfällt in zwei Teile. Im ersten Teil wird der folgende Einbettungssatz bewiesen: Jeder \(T_1\)-Raum \(R\) (topologischer Raum, in welchem die Punkte abgeschlossen sind) läßt sich in einen bikompakten Raum \(S\) einbetten, so daß im Sinne von \textit{Čech} die Homologietheorie von \(R\) mit der von \(S\) identisch ist und \(R\) und \(S\) die gleiche Dimension besitzen. \(S\) ist dann und nur dann ein Hausdorffscher Raum, wenn \(R\) normal ist. Die Beweismethode des Verf. steht in naher Beziehung zu der von \textit{M. E. Stone} (Applications of the theory of Boolean rings to general topology, Trans. Amer. math. Soc. 41 (1937), 375-481; F. d. M. \(63_{\text{II}}\)). Die abgeschlossenen Mengen von \(R\) bilden einen distributiven Verband (lattice) \(L\) mit 0- und 1-Element. Zu jedem derartigen Verband \(L\) kann ein bikompakter Raum \(S\) konstruiert werden, indem man definiert: Eine Menge von Elementen von \(L\), welche die Eigenschaft besitzt, daß das Produkt von je endlich vielen Elementen der Menge nicht verschwindet, und welche in keiner Untermenge von \(L\) mit der gleichen Eigenschaft als echter Teil enthalten ist, heißt ein Punkt von \(S\). Die Menge aller Punkte, deren Definitionsmengen ein gegebenes Element von \(L\) enthalten, heißt eine Basismenge; der Durchschnitt einer endlichen oder unendlichen Anzahl von Basismengen heißt eine abgeschlossene Menge. Der Ausgangsraum \(R\) ist dann homöomorph einer in \(S\) dichten Teilmenge. Im zweiten Teil der Arbeit geht Verf. von einem unendlichen abstrakten simplizialen Komplex aus. Unter gewissen Bedingungen läßt sich zu jedem abstrakten Komplex \(K\) ein bikompakter Raum \(S\) konstruieren, und zwar so, daß \(K\) isomorph ist dem Nerven eines bestimmten Systems von abgeschlossenen Mengen aus \(S\), den Subbasismengen. Deren endliche Summen bilden eine multiplikative Basis für die abgeschlossenen Mengen von \(S\). In \(K\) lassen sich nun ein Überdeckungsbegriff und eine Teilbeziehung für die Ecken von \(K\) definieren, den mengentheoretischen Begriffen in \(S\) entsprechend, so daß man auf \(K\) die \textit{Čech}sche Homologietheorie anwenden kann. Diese Homologietheorie in \(K\) ist mit der in \(S\) identisch, wenn \(S\) ein Hausdorffscher Raum ist.
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