Über faserungstreue Abbildungen der Sphären. (Q2597296)

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scientific article; zbMATH DE number 2516444
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    Über faserungstreue Abbildungen der Sphären.
    scientific article; zbMATH DE number 2516444

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      Über faserungstreue Abbildungen der Sphären. (English)
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      1938
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      Bezeichnet man eine Abbildung der \(n\)-dimensionalen Sphäre \(S^n : \sum\limits_{j=1}^{n+1} x_j^2 = 1\) in sich als gerade bzw. ungerade, wenn \(f(-x) = f(x)\) bzw. \(f(-x) = -f(x)\), so gilt: Jede gerade stetige Abbildung hat geraden, jede ungerade stetige Abbildung ungeraden Abbildungsgrad. Deutet man in diesem Satz, dessen schwierigerer Teil (der ungerade Fall) von \textit{Borsuk} (Fundam. Math., Warszawa, 20 (1933), 177-190; F. d. M. \(59_{\text{I}}\), 560) herrührt, die Paare von Antipoden \(x\), \(-x\) als Faserung der \(S^n\) in nulldimensionale Sphären, die geraden bzw. ungeraden Abbildungen als fasertreue Abbildungen, bei denen die Fasern mit den Graden 0 bzw. 1 (mod 2) aufeinander abgebildet werden, so erkennt man den Zusammenhang mit dem Hauptergebnis der vorliegenden Arbeit: Die \[ S^{2n+1}: \qquad \quad \sum\limits_{j=1}^{n+1} z_j \overline z_j = 1 \qquad (z_j = x_j + ix_{j+n+1}) \] sei in Kreise gefasert, so daß zwei Punkte \(z\), \(z^\prime\) dann und nur dann zur gleichen Faser gehören, wenn \(z_j^\prime = e^{it} z_j\) ist; die Fasern seien in Richtung wachsender \(t\)-Werte orientiert. \(f\) sei eine fasertreue stetige Abbildung von \(S^{2n+1}\) in sich, die die Fasern mit dem Grade \(\mathfrak c_f\) aufeinander abbildet. Dann ist der Grad von \(f : c_f = \mathfrak c_f^{n+1}\). (Für \(n = 1\) vgl. die nachstehend besprochene Arbeit von \textit{Rueff}). Zum Beweis werden die Fasern der \(S^{2n+1}\) auf die Punkte des komplexen projektiven Raumes \(P^n\) abgebildet; \(f\) induziert eine Abbildung \(\varphi\) von \(P^n\) in sich, und es ergibt sich für die Abbildungsgrade: \(c_\varphi = \mathfrak c_f^n\), \(c_f = \mathfrak c_f \, c_\varphi\). -- Es gibt für jedes \(n\) fasertreue Abbildungen der \(S^{2n+1}\) in sich mit vorgeschriebenem \(\mathfrak c_f\). Aus dem Borsukschen Satz folgt: \(n\) ungerade stetige reelle Funktionen \[ f_r(x_1, \dots, x_{n+1}) \qquad (r = 1, \dots, n) \] auf der \(S^n\) besitzen dort eine gemeinsame Nullstelle. Der Satz der vorliegenden Arbeit liefert ein Analogon dazu im Komplexen: Die komplexe stetige Funktion \(f(z_1, \dots, z_{n+1})\) heiße schwach homogen vom Grade \(m\), wenn für jedes \(\lambda = e^{it}\) gilt: \[ f(\lambda z_1, \dots, \lambda z_{n+1}) = \lambda^m f(z_1, \dots, z_{n+1}). \] \(n\) stetige Funktionen \(f_r(z_1, \dots, z_{n+1})\) auf der \(S^{2n+1}\), die schwach homogen von Graden \(m_r \neq 0\) sind, haben dort eine gemeinsame Nullstelle.
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