Sur la décomposition des polyèdres en produits cartésiens. (Q2597340)

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scientific article; zbMATH DE number 2516488
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    Sur la décomposition des polyèdres en produits cartésiens.
    scientific article; zbMATH DE number 2516488

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      Sur la décomposition des polyèdres en produits cartésiens. (English)
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      1938
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      Ein Raum \(E'\) heißt \textit{topologischer Teiler} des Raumes \(E\), wenn es einen Raum \(E''\) gibt, derart daß \(E\) dem Produktraum \(E' + E''\) homöomorph ist. \(E\) heißt \textit{topologisch prim}, wenn jeder topologische Teiler von \(E\) entweder zu \(E\) homöomorph ist oder nur aus einem Punkt besteht. Im allgemeinen braucht ein Raum \(E\) keine Zerlegung in endlich viele Primfaktoren zuzulassen. Beispiel: Das Cantorsche Diskontimium \(C\) enthält als echten Teiler jeden aus endlich vielen isolierten Punkten bestehenden Raum, aber bei jeder Zerlegung von \(C\) in zwei Faktoren ist ein Faktor zu \(C\) homöomorph. Ein kompakter topologischer Raum endlicher Dimension mit nur endlich vielen Komponenten kann aber nur Produktraum endlich vieler Räume (geringerer Dimension oder Komponentenzahl) sein. Man kann auf Grund eines Ergebnisses von \textit{Hurewicz} (Ann. Math. Princeton, (2) 36 (1935), 194-197; JFM 61.0631.*) eine Klasse von topologisch primen Räumen angeben: die höchstens eindimensionalen zusammenhängenden Kompakta. Für höchstens eindimensionale Faktoren läßt sich -- das ist das Hauptergebnis der Arbeit -- in einem speziellen Fall ein Eindeutigkeitssatz beweisen: Ein \(n\)-dimensionales Polyeder läßt höchstens eine Zerlegung in höchstens eindimensionale Primfaktoren zu.
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