Algebraic correspondences between surfaces. (Q2597544)

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scientific article; zbMATH DE number 2516707
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    English
    Algebraic correspondences between surfaces.
    scientific article; zbMATH DE number 2516707

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      Algebraic correspondences between surfaces. (English)
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      1938
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      Die transzendente Theorie der Korrespondenzen zwischen algebraischen Flächen, wie sie hier in Angriff genommen wird, hat das Ziel, von den Integralperioden aus eine Übersicht zu gewinnen über die zwischen zwei vorliegenden Flächen gestehenden Korrespondenzen und ihre Eigenschaften, besonders ihre Homologie-Eigenschaften. Sind \(F_1\) und \(F_2\) die beiden Flächen, d. h. ihre Riemannschen 4-Mannigfaltigkeiten, so wird also die Frage gestellt nach den algebraischen 4-Zyklen auf dem geometrischen Produkt \(F_1 \times F_2\). Bezeichnen \(x_i\), \(b_i\), \(C_i\), \(c_i\), \(d_i\), \(F_i\) der Reihe nach 0-Zyklen, 1-Zyklen, algebraische 2-Zyklen, transzendente 2-Zyklen (d. h. solche, die mit den algebraischen die Schnittzahl 0 haben), 3-Zyklen und den 4-Zyklus von \(F_i\), bzw. wenn ein oberer Index dabeisteht, ein Element einer Basis für die betreffenden Zyklen, so gilt für jeden 4-Zyklus \(T\) in \(F_1 \times F_2\) eine Basisdarstellung \[ \begin{multlined} T \approx \varepsilon_1 x_1 \times F_2 + \varSigma b_1 \times d_2 + \varSigma c_1 \times C_2 + \varSigma C_1 \times c_2 + \varSigma c_1 \times c_2 + \varSigma C_1 \times C_2 \\ + \varSigma d_1 \times b_2+ \varepsilon_2 F_1 \times x_2. \end{multlined} \] Soll \(T\) eine Korrespondenz darstellen, also algebraisch sein, so treten die Glieder \(c \times C\) und \(C \times c\) nicht auf. Die Zyklen \(x \times F\), \(C \times C\) und \(F \times x\) sind schon algebraisch; also fragt es sich, wann die Summe der Glieder \[ \varSigma f^{rs} b_1^r \times d_2^s + \varSigma l^{rs} c_1 \times c_2 + \varSigma g^{rs} d_1^r \times b_2^s = I+II+III \] ein algebraischer Zyklus ist. Das ist (dann und) nur dann der Fall, wenn jedes der drei Glieder rechts für sich algebraisch ist. Für das erste und letzte lautet die Antwort mit Benutzung der Perioden der einfachen (Picardschen) Integrale erster Gattung ganz ähnlich wie bei Korrespondenzen zwischen Kurven. Schwieriger ist das Glied \(II\). Mit Hilfe der harmonischen Integrale wird für seinen algebraischen Charakter eine notwendige Bedingung hergeleitet in Gestalt linearer Gleichungen für die Koeffizienten der Transformation der transzendenten 2-Zyklen und der harmonischen Doppelintegrale bei der Korrespondenz \(T\). Die Koeffizienten sind die Perioden der harmonischen Doppelintegrale. Ob diese Bedingung hinreichend ist, hängt ab von der Antwort auf die folgende Frage: Ist in einer (reell 8-dimensionalen) algebraischen 4-Mannigfaltigkeit ein 4-Zyklus immer dann algebraisch, wenn auf ihm jedes wegunabhängige überall endliche Integral einer der Formen \[ \int A dz^1\,dz^2\,dz^3\,dz^4, \quad \int \varSigma A_{ijkl} dz^i\,dz^j\,dz^k\,dz^l \] die Periode 0 hat? Für die Anzahl \(\mu\) der topologisch unabhängigen Korrespondenzen ergeben sich die Schranken \[ \varrho_1 \varrho_2 + 2 + 2\tau \leqq \mu \leqq \varrho_1 \varrho_2 + 2 + 2\tau + \sigma; \] darin ist \(\varrho_i\) die Basiszahl der algebraischen Kurven auf \(F_i\), \(\tau\) die Anzahl der linear unabhängigen Lösungen der für \(I\) und \(III\) in gleicher Weise maßgebenden linearen Gleichungen und \(\sigma\) diese Anzahl bei den für \(II\) maßgebenden Gleichungen. Sollte die Antwort auf die oben genannte Frage ja lauten, so wäre \(\mu\) gleich der oberen Schranke.
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