Sulle superfìcie razionali a sezioni iperpiane canoniche e su un paradosso relativo alle loro singolarità. I, II. (Q2597616)
From MaRDI portal
| This is the item page for this Wikibase entity, intended for internal use and editing purposes. Please use this page instead for the normal view: Sulle superfìcie razionali a sezioni iperpiane canoniche e su un paradosso relativo alle loro singolarità. I, II. |
scientific article; zbMATH DE number 2516773
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
||
| English | Sulle superfìcie razionali a sezioni iperpiane canoniche e su un paradosso relativo alle loro singolarità. I, II. |
scientific article; zbMATH DE number 2516773 |
Statements
Sulle superfìcie razionali a sezioni iperpiane canoniche e su un paradosso relativo alle loro singolarità. I, II. (English)
0 references
1938
0 references
I. Die rationalen Flächen \(F\) der Ordnung \(2p-2\) (\(p\geqq 3\)) eines \(S_p\), deren Hyperebenenschnitte kanonische Kurven vom Geschlechte \(p\) sind, lassen sich durch ein \(p\)-dimensionales lineares System \(\varSigma\) von Kurven \(C\) der Ordnung \(n\) und vom Grade \(2p-2\) auf die Ebene abbilden; die charakteristische Schar auf \(C\) fällt mit der kanonischen zusammen; \(\varSigma\) muß eine elliptische Kurve dritter Ordnung \(\varGamma\) zur Fundamentalkurve besitzen, auf der alle \(s\) Basispunkte von \(\varGamma\) liegen, und es gilt die Ungleichung \[ 10\leqq s\leqq p + 9. \] Der Kurve \(\varGamma\) entspricht auf \(F\) ein singulärer Punkt \(P\), dessen Vielfachheit auf \(F\) gleich \(s-9\) ist, sobald \(s\geqq11\) ist; für \(s = 11\) ergibt sich speziell ein Berührungsknoten \(P\), und zu diesem Flächentypus gehört insbesondere die rationale \(F_4\) des \(S_3\) mit einem Berührungsknoten. Die weitere Untersuchung gilt dem Grenzfalle \(s = 10\); für ihn hat \textit{Max Noether} zwei Beispiele gegeben: 1) ein System von \(C_7\) mit den singulären Punkten \(A_1^3,A_2^2,\ldots, A_{10}^2\) auf \(\varGamma\); 2) ein System von \(C_9\) mit den Singularitäten \(A_1^3,\ldots, A_8^3, A_9^2, A_{10}\) auf \(\varGamma\). Diesen Beispielen entspricht je eine \(F_4\) des \(S_3\) mit einem Doppelpunkt \(P\), dem ein Berührungsknoten \(P_1\) unendlich benachbart ist; im zweiten Falle enthält \(F_4\) die Gerade \(PP_1\). Das erste Beispiel läßt sich auf beliebiges \(p\) übertragen und tritt ein, wenn von den zehn Basispunkten auf \(\varGamma\) keiner einfach ist; die Singularität auf \(F\) ist dann die gleiche wie oben. II. Nun untersucht Verf. die zweite Flächenklasse, d. h. diejenigen Linearsysteme \(\varSigma\) mit zehn Basispunkten \(A_1,\ldots, A_{10}\) auf der Kubik \(\varGamma\), bei denen mindestens \(A_{10}\) einfach ist. Die einzigen Typen solcher \(\varSigma\) von minimaler Ordnung bei vorgegebenem \(p\) bestehen aus Kurven \(C_{3p}\) vom Geschlechte \(p\) mit den Basispunkten \(A_1^p, A_2^p,\ldots, A_8^p, A_9^{p-1},A_{10}\) für \(p\geqq 3\). Die durch \(\varSigma\) dargestellte Fläche \(F_{2p-2}\) des \(S_p\) besitzt einen Doppelpunkt \(P\); die durch \(P\) gehenden Hyperbenenschnitte bilden sich auf das in \(\varSigma\) enthaltene analoge Linearsystem \(\varSigma_1\) ab, das mittels Ersetzung von \(p\) durch \(p-1\) entsteht. Ersetzt man in der Erklärung von \(\varSigma \;p\) durch \(p - 1,\ldots, 3\), so erhält man eine Folge von Linearsystemen \(\varSigma_1, \varSigma_2,\ldots,\varSigma_{p-3}\), deren jedes in allen vorangehenden enthalten ist; sie stellen Flächen \(F_{2p-4},\ldots, F_4\) des \(S_{p-1},\ldots,S_3\) dar. \(F_{2p-4}\) entsteht aus \(F_{2p-2}\) durch Projektion von \(P\) aus und besitzt einen Doppelpunkt \(P_1\); \(F_{2p-6}\) entsteht durch Projektion der \(F_{2p-4}\) von \(P_1\) aus und besitzt einen Doppelpunkt \(P_2\) usw. \(F_4\) besitzt einen Doppelpunkt \(P_{p-3}\) mit benachbartem Berührungsknoten \(P_{p-2}\). Es ist aber nun nicht so, daß \(F_{2p-2}\) eine Folge benachbarter Doppelpunkte \(P, P_1,\ldots, P_{p-2}\) besäße, deren letzter ein Berührungsknoten ist, da dieser sich nach dem Entladungsprinzip auf \(P\) oder \(P_1\) entladen müßte; vielmehr liegt auf \(F_{2p-2}\) dem Doppelpunkte \(P\) ein Berührungsknoten \(P_1\) benachbart, und die Gerade \(PP_1\) gehört ganz der Fläche an, so daß die linearen Räume zur Erforschung der Umgebung von \(P\) nicht ausreichen. Entsprechend sind die Singularitäten der projizierten Flächen \(F_{2p-4},\ldots,P_4\) gebaut. Bei jeder Projektion wird der Berührungsknoten zum Verschwinden gebracht, und ein neuer entsteht auf Grund der vom Projektionszentrum ausgehenden uneigentlichen Sehnen der Fläche.
0 references