Erzeugung stützbarer Bereiche II. (Q2597763)
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scientific article; zbMATH DE number 2516918
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Erzeugung stützbarer Bereiche II. |
scientific article; zbMATH DE number 2516918 |
Statements
Erzeugung stützbarer Bereiche II. (English)
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1938
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Teil I: Deutsche Math. 2 (1937), 454-466; JFM 63.0670.*. Eine Menge von ebenen Stützbereichen, die mit ihren beliebig beweglichen Elementen auch jede diskrete oder kontinuierliche Linearkombination derselben umfaßt, heiße ``Gesamtheit \(\mathfrak G\)''. In \(\mathfrak G\) befindliche Bereiche folgender Art, die ``Zeuger'', sind besonders ausgezeichnet: Die Stützfunktion jedes beliebigen Bereichs aus \(\mathfrak G\) (und auch nur eine solche) läßt sich dann und nur dann allein durch Linearkombination der Stützfunktionen eines \(\mathfrak G\)-Bereiches \(K\) in irgendwelchen Lagen in der Ebene gewinnen, wenn \(K\) ein Zeuger von \(\mathfrak G\) ist. Ein Stützbereich kann nur Zeuger einer einzigen Gesamtheit sein. Die Gesamtheiten von Stützbereichen sind im wesentlichen gleich den ``Stützbereichringen''. Diese Ringe werden definiert durch die additive Verknüpfung der Linearkombination von Stützfunktionen und durch die multiplikative Verknüpfung der ``Faltung'' von Stützfunktionen, definiert durch das Faltungsprodukt \[ h(\varphi ) = \int\limits _0^{2\pi } h_1\,(\varphi -\alpha )\, h_2\,(\alpha ) \,d\alpha =h_1\,*\,h_2 \] der Stützfunktionen \(h_1\), \(h_2\). Für die algebraischen Umfänge der durch \(h_1\), \(h_2\), \(h\) bestimmten Stützbereiche \(K_1\), \(K_2\), \(K=K_1\,*\,K_2\) gilt \(L_1L_2=L\). Der algebraische Flächeninhalt \(F\) von \(K\) wird nach oben und unten durch \[ \frac {L_1^2\,L_2^2}{4\pi } \geqq F\geqq \frac {L_1^2\,L_2^2}{4\pi } \frac {2}{3\pi }\,\Bigl(\frac {L_1^2}{4\pi } -F_1\Bigr)\, \Bigl(\frac {L_2^2}{4\pi } -F_2\Bigr) \] abeschätzt. Die Gleichzeichen gelten links für Kreise \(K\) und rechts, wenn \(K_1\) und \(K_2\) Parallelbereiche zu Astroiden, Kreise oder Punkte sind. Ist \(K_i\) Zeuger des Stützbereichrings \(\mathfrak R_i\) (\(i=1,2\)), so ist \(K=K_1\,*\,K_2\) Zeuger des Durchschnittsringes \(\mathfrak R=\mathfrak R_1\,*\,\mathfrak R_2\) von \(\mathfrak R_1\) und \(\mathfrak R_2\). Schließlich werden die Zeuger noch in Verbindung mit der Hypozykloiden-Basis eines Ringes gebracht und die Entwicklungen über Gesamtheiten auf den Raum ausgedehnt.
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