Beweis eines Satzes über diskrete Gruppen. (Q2598714)
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scientific article; zbMATH DE number 2517887
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Beweis eines Satzes über diskrete Gruppen. |
scientific article; zbMATH DE number 2517887 |
Statements
Beweis eines Satzes über diskrete Gruppen. (English)
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1938
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Eine auflösbare Untergruppe einer Gruppe heißt größte auflösbare Untergruppe, wenn jede umfassendere Untergruppe nicht auflösbar ist. Wenn eine Gruppe größte auflösbare Untergruppen enthält, ist der Durchschnitt dieser Gruppen der einzige größte auflösbare Normalteiler, das Radikal der Gruppe. Versteht man nun unter einer Gruppe von Matrizen \(n\)-ten Grades eine multiplikative Gruppe regulärer Matrizen mit Koeffizienten aus einem algebraisch-abgeschlossenen Körper, so läßt sich jede auflösbare Untergruppe einer derartigen Gruppe in eine größte auflösbare Untergruppe einbetten. Daher besitzt jede Gruppe von Matrizen ein Radikal. Ist der Körper der Koeffizienten bewertet, so kann eine Bewertung \(\varphi (A)\) für die Matrizen eingeführt werden, wodurch dann auch zwanglos der Begriff der diskreten Matrizengruppe eingeführt werden kann. In einer diskreten Matrizengruppe gibt es stets \(A\)-Folgen von Untergruppen \(\mathfrak U_1\geqq \mathfrak U_2\geqq \mathfrak U_3\geqq \dots \), d. h. Folgen mit den Eigenschaften: (1) Jedes Glied der Folge ist auflösbar, (2) Die linearen Hüllen der Folgenglieder sind untereinander gleich, (3) Jede irreduzible Komponente jedes Folgengliedes ist primitiv, (4) Für jeden Index \(i\) und jedes Element \(X\) der Gesamtgruppe \(\mathfrak G\) gibt es ein \(\mu \), so daß \(X\mathfrak U_\mu X^{-1}\leqq \mathfrak U_i\). Für diese \(A\)-Folgen gilt der Satz: Von einem gewissen Index ab gehören alle Folgenglieder dem Radikal der Gruppe \(\mathfrak G\) an. Daher gehören mit genügend kleinem \(\varepsilon \) alle Matrizen \(A\) aus \(\mathfrak G\), deren Komponenten \(A^{(\nu )}\) in der halbreduzierten Gestalt von \(\mathfrak G\) der Ungleichung \(\varphi (A^{(\nu )}-E_\nu )\leqq \varepsilon \) genügen, dem Radikal der Gruppe an. Anwendungen auf spezielle Gruppen liefern neue Beweise von Sätzen von \textit{Bieberbach} und \textit{Frobenius} (vgl. Frobenius, Über den von L. Bieberbach gefundenen Beweis eines Satzes von C. Jordan, S.-B. Preuß. Akad. Wiss. phys.-math. Kl. 1911, 214-248; F. d. M. 42, 152 (JFM 42.0152.*)).
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