Remarks on Riemann's doctoral dissertation. (Q2599367)
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scientific article; zbMATH DE number 2518553
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Remarks on Riemann's doctoral dissertation. |
scientific article; zbMATH DE number 2518553 |
Statements
Remarks on Riemann's doctoral dissertation. (English)
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1938
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In einer Arbeit über das Plateausche Problem war \textit{Courant} auf ein Variations\-problem der folgenden Form gestoßen: \[ {\iint\limits_{u^2+v^2\leqq1}}\big((x_u -y_v)^2 + (x_v + y_u)^2\big)\, du\, dv = \text{min} \] und hatte daran die Bemerkung geknüpft, das sei genau das berühmte Variations\-problem aus der \textit{Riemann}schen Dissertation (\textit{Courant}, Ann. Math., Princeton, (2) 38 (1937), 679-724 (F. d. M. \(63_{\text{II}}\), 1067 ), insbesondere S. 696). Verf. legt dar, daß in Wirk\-lichkeit nur eine rein äußerliche Analogie besteht. Bei \textit{Riemann} ist das Doppelintegral über einen beliebigen einfach zusammenhängenden Bereich zu erstrecken, dessen konforme Abbildung auf den Einheitskreis gesucht wird, variiert wird allein die Funktion \(x\), die in einem inneren Punkt eine gewisse Singularität besitzt; \(y\) ist eine feste Funktion, die verhüten soll, daß das Integral (zufolge der Singularität) stets den Wert \(\infty\) hat. Da\-gegen ist bei dem von \textit{Courant} betrachteten Problem der Einheitskreis Integrations\-gebiet, die Funktionen \(x\) und \(y\) werden beide variiert, und zwar derart, daß sie stets eine topologische Abbildung von \(u^2 + v^2=1\) auf eine vorgegebene Jordankurve ver\-mitteln.
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