Enumerative relations in \(n\)-dimensional complexes (Q2599657)

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scientific article; zbMATH DE number 2518844
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    English
    Enumerative relations in \(n\)-dimensional complexes
    scientific article; zbMATH DE number 2518844

      Statements

      Enumerative relations in \(n\)-dimensional complexes (English)
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      1938
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      Die Arbeit setzt sich das Ziel, sämtliche linearen Beziehungen aufzustellen, die in einem \(n\)-dimensionalen Simplizialkomplex oder einem aus allgemeineren Zellen aufgebauten Komplex unter den Anzahlen der inneren und berandenden Ecken \(_iS_0\), \(_rS_0\), Kanten \(_iS_1\), \(_rS_1\) Flächen \(_iS_2\), \(_rS_2\) usf. bestehen. Zunächst werden Komplexe betrachtet, welche schrittweise entstehen, wenn man, von einem \(n\)-dimensionalen Simplex ausgehend, zu dem bisherigen Komplex ein weiteres \(n\)-dimensionales Simplex hinzunimmt, welches an den Komplex entweder in einem oder in zwei oder in \(\nu \) (\(nu = 1, 2,\ldots \)) \,\((n-1)\)-dimensionalen Randsimplizes anstößt und sonst nirgends. Für solche Komplexe gibt es genau \(n+1\) unabhängige lineare Beziehungen unter den \(2n +1\) Größen \(_iS_\nu \), \(_rS_\nu \), die in einer solchen Form angenommen werden können, daß die letzten \(n +1\) dieser Größen durch die anderen ausgedrückt erscheinen. Eine dieser Beziehungen, bzw. eine lineare Kombination davon, ist der Eulersche Polyedersatz. Für allgemeinere, nicht mehr aus Simplizes zusammengesetzte Komplexe ergibt der Eulersche Satz, getrennt für Inneres und Rand formuliert, die einzigen beiden linearen Beziehungen. -- Ob diese Resultate nicht nur für die genannte Art von Komplexen, sondern allgemein für alle einfach zusammenhängenden Komplexe gelten, wie es Verf. behauptet, ist eine Frage, die mit den hier benutzten Hilfsmitteln keineswegs entschieden werden kann, und die also offen bleibt. Entsprechende Einschränkungen sind bei den Betrachtungen über mehrfach zusammenhängende Komplexe zu machen.
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