Mathematical snapshots. (Q2599698)

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scientific article; zbMATH DE number 2518882
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    English
    Mathematical snapshots.
    scientific article; zbMATH DE number 2518882

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      Mathematical snapshots. (English)
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      1938
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      Das vorliegende Buch, ursprünglich in polnischer Sprache abgefaßt und durch C. Irvine und M. Bardach ins Englische übertragen, stellt eine äußerst gelungene und fesselnde Sammlung mathematischer Probleme und Merkwürdigkeiten dar. Entsprechend dem Titel steht die Zeichnung und damit überhaupt das Geometrische stark im Vordergrund: jeder Gegenstand wird durch eine Zeichnung dargestellt, der ein meist nur kurz gehaltener erläuternder Text beigegeben ist. Von den in deutscher Sprache erschienenen Büchern ähnlicher Art, denen von \textit{H. Dörrie} [Triumph der Mathematik. Breslau: F. Hirt (1933; JFM 59.0067.12)] und von \textit{H. Rademacher} und \textit{O. Toeplitz} [Von Zahlen und Figuren. Berlin: J. Springer (1930; JFM 56.0062.01)], unterscheidet es sich dadurch, daß keine der gestellten Fragen und Aufgaben ausführlich behandelt, sondern daß nur das Ergebnis mitgeteilt wird. So wirkt das Buch mehr anregend und unterhaltend, als belehrend; Verf. betont auch im Vorwort, daß dies durchaus seine Absicht sei, und daß er sich ``an den Gelehrten im Kinde und an das Kind im Gelehrten'' wende. In einem Anhang werden kurze Angaben über die Quellen gemacht, aus denen der Verf. geschöpft hat. Den Hauptanteil am Stoff hat, neben der Theorie der mathematischen Spiele, der Zahlentheorie und der Kombinatorik, die Geometrie: die Elementargeometrie, die projektive Geometrie, die Lehre von speziellen algebraischen und transzendenten Kurven, die Theorie der konvexen Körper und die Topologie. Erwähnung verdient unter anderem das vom Verf. angegebene Verfahren zur angenäherten Längenmessung krummer Linien mittels des ``Longimeters'', das er zuerst in Czasopismo Geografizne 3 (1931) veröffentlicht hat. Die Zeichnungen sind durchweg recht anschaulich und klar. Räumliche Bilder werden meist als Anaglyphen im Rotgründruck dargestellt, der aber verschwommen und unscharf ausgefallen ist. Schön sind die Modelle: der Siebenfarbensatz auf dem Torus, einige Bioskope für kinematographische Vorgänge und besonders das sich selbst auseinanderfaltende Dodekaeder. (III2, V 2.) Besprechungen: T. Ford, Am. Math. Mon. 46, 354 (1939); B. Knaster, Ann. Soc. Polon. Math. 17, 263-264 (1939).
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