Von Pythagoras bis Hilbert. Die Epochen der Mathematik und ihre Baumeister. Geschichte der Mathematik für jedermann. (Q2600484)
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scientific article; zbMATH DE number 2519659
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Von Pythagoras bis Hilbert. Die Epochen der Mathematik und ihre Baumeister. Geschichte der Mathematik für jedermann. |
scientific article; zbMATH DE number 2519659 |
Statements
Von Pythagoras bis Hilbert. Die Epochen der Mathematik und ihre Baumeister. Geschichte der Mathematik für jedermann. (English)
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1937
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Der Verf., der schon in seinen früheren Veröffentlichungen (Vom Einmaleins zum Integral (1934), Vom Punkt zur vierten Dimension (1935); F.~d.~M. 60\(_{\text{II}}\), 858, 61\(_{\text{I}}\), 36) gezeigt hat, daß er es versteht, weitere Kreise mit dem Wesen der Mathematik vertraut und für ihre Schönheit empfänglich zu machen, tritt hier mit einer äußerst anregend geschriebenen Geschichte der Mathematik für jedermann an die Öffentlichkeit. Er will keine lückenlose Entwicklungsgeschichte der Mathematik darbieten, sondern es werden einzelne Epochen, mit Stichworten gekennzeichnet und mit dem Namen ihres markantesten Vertreters verknüpft (z. B. \textit{Vieta}, Mathematik als Symbolik), hervorgehoben und lebendig in Zeit- und Kulturgeschichte hineingestellt. Es ließe sich freilich denken, daß Überschriften wie: Mathematik und Wirklichkeit, Mathematik als Anbruch, als Verallgemeinerung, als Denkmaschine, als Kosmos auch zu einer anderen als der vom Verf. gewählten Epoche passen. Zu bedauern ist, daß vielfach nur aus zweiter Hand geschöpft wird; \textit{Cantor} oder auch der ``neuere Forscher'' \textit{Nesselmann} sind z. B. die Quellen. So kommt es, daß, während der Verf. im großen eine erfolgreiche Gestaltungskraft an den Tag legt, manche Einzelheit abgelehnt werden muß sowie alte, längst richtiggestellte Legenden wieder auftauchen und wohl weite Verbreitung finden werden (Gesamtauflage der beiden ersten Bücher des Verf. ist 60000!). Die mangelnde Kenntnis der neueren, leicht zugänglichen Literatur macht sich in erster Linie bei der Betrachtung der Antike bemerkbar; insbesondere kommt Umfang und Einfluß der babylonischen Mathematik nicht zur Darstellung. Auch zu dem, was über arabische und indische Mathematik gesagt wird, wäre manches nachzutragen und richtigzustellen. Besonders ausführlich ist der Abschnitt über \textit{Leibniz}, mit dem sich Verf. schon früher erfolgreich beschäftigt hat. Verf. hebt manchenorts hervor, daß er keine Wissenschaft treiben wollte. Ich möchte aber doch den Wunsch äußern, daß bei einer Neubearbeitung die bestehenden Fehler ausgemerzt werden, vielleicht auch ein Namen- und Sachregister angefügt wird, das dem ernsten Leser das Studium erleichtert und ihm zeigt, daß neben den ``Baumeistern'' auch andere, oft nicht weniger bedeutende mathematische Entdecker gewürdigt wurden. Dann wird die Mathematikgeschichte für jedermann auch der Fachwissenschaft von Nutzen sein.
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