On divergent infinite convolutions. (Q2600748)
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scientific article; zbMATH DE number 2520915
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
| default for all languages | No label defined |
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| English | On divergent infinite convolutions. |
scientific article; zbMATH DE number 2520915 |
Statements
On divergent infinite convolutions. (English)
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1937
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Eine in \(\langle-\infty, \infty\rangle\) definierte nicht abnehmende Funktion \(\varPhi (x)\) heißt eine Verteilungsfunktion, wenn \(\varPhi(-\infty) = 0\), \(\varPhi(\infty) = 1\) ist. \(\varPhi_1 = \varPhi_2\) bzw. \(\varPhi_n\to\varPhi\) bedeutet Gleichheit bzw. Konvergenz an Stetigkeitsstellen. \(\varPhi_1\) und \(\varPhi_2\) heißen kongruent, wenn es ein \(c\) mit \(\varPhi_1(x- c) = \varPhi_2(x)\) gibt. \(\|\varPhi_n \|\) bedeutet die Menge der Funktionen \(\varrho(x)\) mit \(\varPhi_n(x - c_n) \to\varrho (x)\) für geeignete \(c_n\). \(\|\varPhi_n\|\) enthält immer die Konstanten 0 und 1. Die eventuell leere Menge der sonstigen Funktionen \(\varrho (x)\) aus \(\|\varPhi_n\|\) wird mit \(\|\varPhi_n \|_0\) bezeichnet. Sind \(\varPhi_1\) und \(\varPhi_2\) Verteilungsfunktionen, so versteht man unter ihrer Faltung die Verteilungsfunktion \[ \varPhi_1 *\varPhi_2 = \int\limits_{-\infty}^\infty \varPhi_1 (x - u)\, d\varPhi_2 (u). \] Es werden Faltungsfolgen \(\varPhi_n = \sigma_1 * \sigma_2 *\ldots * \sigma_n\) von Verteilungsfunktionen \(\sigma_n\) betrachtet. Die Folge \(\varPhi_n\) heißt nur dann gegen \(\varPhi\) konvergent, wenn \(\varPhi_n\to\varPhi\) gilt und \(\varPhi\) eine Verteilungsfunktion ist. Das Hauptergebnis der ausführlichen Untersuchung solcher Faltungsfolgen ist der nachstehende Satz: Entweder ist jedes Element aus \(\|\varPhi_n\|\) eine Konstante, oder jedes Element aus \(\|\varPhi_n \|_0\) ist eine Verteilungsfunktion \(\varrho (x)\). Im ersten Falle, wo die Folge \((\varPhi_n)\) ``flat'' genannt wird, kommt jede Konstante \(\alpha\) aus \(\langle0,1\rangle\) vor, im zweiten Falle (wo \((\varPhi_n)\) ``non-flat'' heißt) sind alle \(\varrho (x)\) untereinander kongruent. Aus diesem Satze folgt dann: Wenn \(\varPhi_n \to \varPhi\), dann ist \(\varPhi\) entweder eine Verteilungsfunktion \(\bigl((\varPhi_n)\) konvergent\(\bigr)\) oder \(\varPhi\) eine Konstante. Für eine non-flat-Folge gibt es Folgen \((c_n)\), so daß \[ \sigma_1(x - c_1) * \sigma_2(x - c_2) *\cdots \tag{1} \] konvergiert (und zwar für alle solche \(c_n\) zu kongruenten Verteilungsfunktionen); für eine flat-Folge gibt es keine solche \(c_n\). Im ersten Falle kann man die \(c_n\) überdies so wählen, daß die Faltung (1) absolut (d. h. bei beliebiger Umordnung) konvergiert. (Vgl. \textit{Jessen}, \textit{Wintner}, Trans. Amer. math. Soc. 38 (1935), 48-88; F. d. M. \(61_{\text{I}}\), 462-464; \textit{Lévy}, Studia math., Lwów, 3 (1931), 119-155; F. d. M. \(57_{\text{I}}\), 616.)
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