Les champs de Mayer dans le calcul des variations des intégrales multiples. (Q2601035)

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scientific article; zbMATH DE number 2521212
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    Les champs de Mayer dans le calcul des variations des intégrales multiples.
    scientific article; zbMATH DE number 2521212

      Statements

      Les champs de Mayer dans le calcul des variations des intégrales multiples. (English)
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      1937
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      Für Variationsprobleme \[ \int\limits_{(n)} F\left( x^i, \, y^{\alpha}, \, y_i^{\alpha} \right) \, dx^1 \ldots dx^n \] mit \(n\) unabhängigen und \(m\) abhängigen Veränderlichen \(\Bigl( y_i^{\alpha} = \dfrac{\partial y^{\alpha}}{\partial x^i}\); lateinische Indices von 1 bis \(n\), griechische von 1 bis \(m \Bigr)\) sind bekanntlich verschiedene Theorien vorgeschlagen worden: von \textit{De Donder} und \textit{Weyl} einerseits, \textit{Carathéodory} andererseits. Jede Theorie erklärt den Begriff des \textit{Mayer}schen oder \textit{geodätischen Feldes}, den man zur Formulierung der hinreichenden Bedingungen braucht, in anderer Weise, so daß z. B. auch der Ausdruck für die \textit{Weierstraß}sche \(\mathcal{E}\)-Funktion verschieden ausfällt. Kürzlich hat \textit{Lepage} (Sur les champs géodésiques du calcul des variations, Acad. Belgique, Bull. Cl. Sci. (5) 22 (1936), 716-729, 1036-1046; F.~d.~M. 62\(_{\text{II}}\)) eine allgemeinere Theorie angegeben. Er verknüpft den Begriff des geodätischen Feldes mit einer gewissen symbolischen Differentialform \(n\)-ten Grades, die von gewissen willkürlich wählbaren Funktionen \(A_{\alpha \beta}^{ij}\) abhängt; für verschiedene spezielle Werte dieser Größen erhält man die oben erwähnten Theorien. Ein ``Gefäll-Feld'' \(y_i^{\alpha}(x^j,\,y^{\beta})\), das für \textit{eine} solche Form geodätisch ist, ist es im allgemeinen nicht bei anderer Wahl der \(A_{\alpha \beta}^{ij}\). Verf. zeigt nun aber, daß man zu \textit{jedem} zu einer Extremalenschar gehörigen Gefäll-Feld Größen \(A_{\alpha \beta}^{ij}\) so bestimmen kann, daß dieses Feld für die zugehörige Form geodätisch ist. Wenn dann die zugehörige \(\mathcal{E}\)-Funktion positiv ist, so ist ein Minimum vorhanden. Der einzige Fall, wo das nicht geht, ist \(n=1\), \(m>1\); hier sind wegen \(A_{\alpha \beta}^{ij}=-A_{\alpha \beta}^{ji}\) keine willkürlichen Funktionen verfügbar, und bekanntlich liefert \textit{nicht} jede Extremalenschar ein \textit{Mayer}-Feld.
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