Généralités sur les probabilités. Variables aléatoires. (Q2601042)

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scientific article; zbMATH DE number 2521220
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    Généralités sur les probabilités. Variables aléatoires.
    scientific article; zbMATH DE number 2521220

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      Généralités sur les probabilités. Variables aléatoires. (English)
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      1937
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      Verf. gibt eine zusammenfassende Darstellung moderner Ergebnisse der Wahrscheinlichkeitsrechnung, die bisher nur in den Originalarbeiten zu finden waren. Es handelt sich u. a. um Arbeiten von \textit{Cantelli, Cramér, Khintchine, Kolmogoroff, P. Lévy, v. Mises} und \textit{Slutsky}, vor allem aber von \textit{Fréchet} selbst. Der erste Teil ist den verschiedenen Definitionen des Begriffes Wahrscheinlichkeit sowie den Erweiterungen des Additionssatzes gewidmet. Der umfangreiche zweite Teil bringt eine ausführliche Darstellung der Theorie der Zufallsveränderlichen (variables aléatoires). Dort werden in Kap. 3 Verteilungsfunktionen, Mittelwerte und Momente behandelt, und zwar durchweg mit Verwendung des \textit{Stieltjes}schen Integralbegriffes. Ein Abschnitt über wiederholte Versuche behandelt Mittelwerte und Streuungen von Häufigkeiten sowie die Konvergenz der binomischen Verteilung gegen die \textit{Gauß}sche Funktion (Grenzwertsatz von \textit{Laplace}). Auch hier stehen moderne Ergebnisse und Abschätzungen im Vordergrund. Es folgen historische Bemerkungen, insbesondere über erzeugende Funktionen und die \textit{Laplace}-Transformation. Das Kap. 4 geht auf Verallgemeinerungen und Verschärfungen der Ungleichung von \textit{Bienaymé-Tschebyscheff} ein. In Kap. 5 gibt Verf. eine Darstellung seiner Theorie der Zufallsveränderlichen. Zuerst wird der Begriff einer konvergenten Folge von Zufallsveränderlichen, insbesondere der der ``convergence en probabilité'', eingehend erörtert und es werden Konvergenzkriterien angegeben. Alle Zufallsveränderlichen, die man in einer bestimmten Klasse von Versuchen definieren kann, werden als ``Punkte'' eines abstrakten Raumes aufgefaßt. Als ``Abstand'' zweier Zufallsveränderlichen \(X\) und \(Y\) kann die untere Grenze der Summe \((X,\, Y)_{\varepsilon}+\varepsilon\) bei veränderlichem \(\varepsilon > 0\) definiert werden. \((X,\, Y)_{\varepsilon}\) bedeutet dabei die Wahrscheinlichkeit, daß \(|\, X-Y \,| \geqq \varepsilon\) ist. Anschließend werden die verschiedenen Arten der Konvergenz und die ihnen entsprechenden Entfernungsbegriffe erörtert. Der letzte Abschnitt dieses Kapitels bringt den Begriff der ``fast sicheren Konvergenz'' und Anwendungen auf das ``starke'' Gesetz der großen Zahlen. Hier stehen Arbeiten von \textit{Khintchine} und \textit{Kolmogoroff} im Vordergrund. Ein mathematischer Anhang stellt die wichtigsten Eigenschaften der monotonen Funktionen zusammen. Es folgen drei kurze Noten: (A) Eine neue Eigenschaft des zweiten Gesetzes von \textit{Laplace}, (B) Abstand zweier Zufallsveränderlicher und Abstand zweier Wahrscheinlichkeitsgesetze (von \textit{P. Lévy}), (C) Verschiedene Zusätze. -- Eine Literaturübersicht beschließt das inhaltreiche Werk.
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