Unendliche Sphäre und Allmittelpunkt. Beiträge zur Genealogie der mathematischen Mystik. (Q2601550)

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scientific article; zbMATH DE number 2519698
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    Unendliche Sphäre und Allmittelpunkt. Beiträge zur Genealogie der mathematischen Mystik.
    scientific article; zbMATH DE number 2519698

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      Unendliche Sphäre und Allmittelpunkt. Beiträge zur Genealogie der mathematischen Mystik. (English)
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      1937
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      Mit peinlichster Sorgfalt führt Verf. die reiche Entwicklungsgeschichte des Satzes \textit{Deus est sphaera infinita, cuius centrum est ubique, circumferentia vero nusquam} aus dem \textit{liber XXIV philosophorum} (etwa 1200) durch. Er beginnt mit dem geometrischen Symbolismus der deutschen Romantik, leitet ihn aus der geometrischen Mystik des Barock her, führt diesen auf die Renaissance des neuplatonischen Pythagoreismus zurück und zeigt den \textit{liber XXIV philosophorum} auf dem Wege über die mittelalterliche Mystik als die ursprüngliche Quelle auf, die selbst wichtige Anregungen von den hellenistischen Neuplatonikern und den großen griechischen Philosophen empfangen hat. Besonders wertvoll für den Wissenschaftshistoriker sind neben zahlreichen Richtigstellungen früherer Fehlmeinungen die immer wiederkehrenden Hinweise darauf, wie stark das mathematisch-kosmologische Denken der bedeutendsten Männer, wie \textit{Nikolaus v. Kues, Kepler, Leibniz}, durch den geometrischen Mystizismus befruchtet worden ist.
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