Sur les fonctions analytiques dont les surfaces de Riemann ont des frontières totalement discontinues. (Q2607635)
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scientific article; zbMATH DE number 2526235
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Sur les fonctions analytiques dont les surfaces de Riemann ont des frontières totalement discontinues. |
scientific article; zbMATH DE number 2526235 |
Statements
Sur les fonctions analytiques dont les surfaces de Riemann ont des frontières totalement discontinues. (English)
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1936
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Die Klasse \(\mathfrak J\) analytischer Funktionen (``\textit{Iversen}sche Funktionen'') sei durch folgende Forderung gekennzeichnet: Es sei gegeben ein Ausgangselement \(\mathfrak P(z- \zeta_0)\), ein Punkt \(\zeta_1\), ein Weg \(C\) in der \(z\)-Ebene, der \(\zeta_0\) mit \(\zeta_1\) verbindet, und ein \(\varepsilon>0\); dann kann man \(\mathfrak P(z-\zeta_0)\) bis in jede Nähe von \(\zeta_1\) fortsetzen, derart daß als Umbildungsmittelpunkte immer nur Punkte von \(C\) selbst oder doch solche Punkte \(\zeta\) benutzt werden, die von einem Punkte von \(C\) höchstens um \(\varepsilon\) abstehen; und das soll für jedes \(\varepsilon > 0\) möglich sein. Diese Eigenschaft ist zuerst von \textit{Iversen} für die Umkehrungen gebrochener Transzendenten nachgewiesen worden; sie wird dort verständlich: man weicht bei der Fortsetzung in geeignete Blätter der \textit{Riemann}schen Fläche aus. Die Aussage gibt also eine Kennzeichnung des Randes einer solchen Fläche als völlig zusammenhanglose Punktmenge (totalement discontinue). Verf. gibt eine Reihe allgemeiner Eigenschaften von Funktionen dieser Klasse \(\mathfrak J\), bzw. ihrer Umkehrungen. Insbesondere beweist er den schönen Satz: \textit{Die Lösungen \(w(z)\) oder \(z(w)\) einer ``ganzen'' Gleichung \[ G (z, w) = 0 \qquad (G \text{ganz, auch transzendent, in} \;z, w) \tag{1} \] gehören beide zur Klasse \(\mathfrak J\)}. Speziell also, wenn \(G\) linear ist in \(w\) oder ein Polynom vom Grade \(k\) in \(w\) mit ganzen (transzendenten) Koeffizienten in \(z\): gebrochene und algebroide Funktionen und ihre Umkehrungen gehören zu \(\mathfrak J\). Ist \(G\) Polynom in \(w\), während die Koeffizienten eindeutige \(\mathfrak J\)-Funktionen sind, so spricht Verf. von einer allgemeinen Algebroide. \textit{Julia} (Bull. Soc. math. France 54 (1926), 26-37; F. d. M. 52, 327 (JFM 52.0327.*)-328) hatte die Lösungen von (1) schon früher untersucht und u. a. gezeigt, daß ihr Wertevorrat kein Kontinuum unbedeckt lassen kann. Das folgt jetzt unmittelbar aus dem Ergebnis \textit{Stoilow}s. Weitere Ergebnisse des Verf. beziehen sich, grob gesagt, auf den Häufungsbereich, asymptotische Werte und höchstens \(n\)-mal angenommene Werte bei der Umkehrung einer \(\mathfrak J\)-Funktion; diese Sätze erscheinen als Verallgemeinerung wohlbekannter Eigenschaften von ganzen und gebrochenen Transzendenten, setzen aber eine ``geeignete'' Erklärung der angedeuteten Begriffe voraus. Noch sei bemerkt, daß die Klasse \(\mathfrak J\) noch viel mehr Funktionen umfaßt als die Lösungen von (1), so z. B. die automorphen Funktionen der \textit{Fuchs}schen Klasse.
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