Zur Berechnung von Dreiecksplatten. (Q2610282)
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scientific article; zbMATH DE number 2528180
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Zur Berechnung von Dreiecksplatten. |
scientific article; zbMATH DE number 2528180 |
Statements
Zur Berechnung von Dreiecksplatten. (English)
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1936
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Der Verf. stellt sich die Aufgabe, für dünne rechtwinklige Dreiecksplatten mit Hypothenusenwinkeln von 60 und 30\(^{0}\) die Gleichung der elastischen Fläche streng oder nach dem Verfahren von \textit{W. Ritz} mit befriedigender Annäherung bei gleichförmiger oder Einzelkraftbelastung auf Grund der \textit{Kirchhoff}schen Theorie zu entwickeln. Zu diesem Zweck werden zunächst für die Durchsenkung \(w\) Trinome \(f \, (x, \, y, \, m, \, n)\) angesetzt, deren Summanden die \textit{Navier}sche Form der Sinusprodukte besitzen, und auf sehr übersichtliche Art ganzzahlige Gesetze für deren Wellenzahlen \(m\), \(n\) aus der auf allen drei Plattenrändern geforderten Erfüllung der \textit{Navier}-Bedingungen \(w=0\), \(\nabla^2 \, w = 0\) hergeleitet. Die Durchsenkung \(w\) selbst wird nun als doppelt unendliche, nach den Trinomen \(f \, (x, \, y, \, m, \, n)\) fortschreitende allgemeine \textit{Fourier}-Reihe angesetzt, deren Koeffizienten aus der Forderung gewonnen werden, daß die Durchsenkung die Plattengleichung zu befriedigen hat. Nach einigen Umformungen bietet sich das Ergebnis als eine außerordentlich gut konvergente Doppelreihe dar, denn die Berücksichtigung von nur zwei Gliedern derselben gibt gegenüber der Beachtung von neun Gliedern für die Schwerpunktssenkung nur einen Fehler von ca. \({}^3/{}_4 \%\). Dieser Fehler beträgt noch nicht \(2 \%\), wenn das einfachste Trinom dem \textit{Ritz}schen Verfahren zugrunde gelegt und der bezügliche Freiwert aus der Forderung minimaler Formänderungsarbeit bestimmt wird. Die Ermittlung der Plattendurchsenkung \(w\) unter einer Einzellast gelingt dem Verf. mittels einer dynamischen Betrachtung, indem er die bezügliche \textit{Green}sche Funktion der transversal schwingenden Platte in eine nach Eigenfunktionen fortschreitende gleichmäßig konvergente Doppelreihe (zweidimensionale bilineare Reihe) entwickelt, wobei die Eigenfunktionen im wesentlichen durch die Trinome \(f \, (x, \, y, \, m, \, n)\), die zugehörigen Eigenwerte aber durch die Bewegungsgleichung der Platte geliefert werden. Auch die Konvergenz dieser Reihe, die bei Ersatz der Einzellast durch die kontinuierliche Elementarlast und Integration über die Platte wieder die erste Reihe liefert, erweist sich als sehr befriedigend.
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