Über die Darstellung von Gruppen in Galoisschen Feldern. (Q2611531)
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scientific article; zbMATH DE number 2531485
| Language | Label | Description | Also known as |
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| English | Über die Darstellung von Gruppen in Galoisschen Feldern. |
scientific article; zbMATH DE number 2531485 |
Statements
Über die Darstellung von Gruppen in Galoisschen Feldern. (English)
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1935
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Verf. ergänzt in zwei wesentlichen Punkten die bisher vor allem von \textit{Dickson} entwickelte Theorie der Darstellungen endlicher Gruppen \(\mathfrak G\) in algebraisch abgeschlossenen Körpern, deren Charakteristik \(p\) in der Ordnung von \(\mathfrak G\) aufgeht. Er bestimmt nämlich die Anzahl der wesentlich verschiedenen \textit{irreduziblen} Darstellungen sowie die Anzahl der in der regulären Darstellung auftretenden wesentlich verschiedenen \textit{unzerfällbaren} Bestandteile. Beide Anzahlen stimmen überein mit der Zahl \(k_p\) der Ähnlichkeitsklassen in \(\mathfrak G\), welche Elemente mit zu \(p\) primer Ordnung enthalten. Da die klassischen Verfahren zur Bestimmung der Anzahl der unähnlichen irreduziblen Darstellungen wegen der unvollständigen Reduzibilität der regulären Darstellung im Falle einer Primzahlcharakteristik versagen, schlägt Verf. einen neuen Weg ein. Daß es höchstens \(k_p\) verschiedene irreduzible Darstellungen gibt, folgt leicht aus der Bemerkung, daß für eine Darstellung von \(\mathfrak G\) der Charakter \textit{jedes} Elementes verschwindet, wenn er für jedes Element mit zu \(p\) primer Ordnung verschwindet. Daß es tatsächlich \(k_p\) irreduzible Darstellungen gibt, wird durch Induktion hinsichtlich der Ordnung bewiesen unter Benutzung des von \textit{Frobenius} gefundenen Zusammenhangs zwischen den Charakteren von \(\mathfrak G\) und denen einer Untergruppe von \(\mathfrak G\). Die Aussage über die unzerfällbaren Bestandteile in der regulären Darstellung ergibt sich aus dem (sogar für \textit{beliebige} algebraisch abgeschlossene Körper gültigen) Satz: Die Anzahl der unähnlichen unzerfällbaren Bestandteile in der regulären Darstellung einer endlichen Gruppe stimmt mit der der unähnlichen irreduziblen Bestandteile überein, und wenn diese bzw. die Vielfachheit \(e_\varrho \) und den Grad \(f_\varrho \) besitzen, so haben jene die Vielfachheit \(f_\varrho \) und den Grad \(e_\varrho \).
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