Differentiable manifolds in euclidean space. (Q2612892)
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scientific article; zbMATH DE number 2532978
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Differentiable manifolds in euclidean space. |
scientific article; zbMATH DE number 2532978 |
Statements
Differentiable manifolds in euclidean space. (English)
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1935
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Die \(n\)-dimensionale topologische Mannigfaltigkeit \(M\) sei mit einem System von Umgebungen \(U_1, U_2,\ldots\) überdeckt, deren jede dem Inneren einer euklidischen Kugel homöomorph ist; in jeder \(U_i\) sei ein euklidisches Koordinatensystem ausgezeichnet, und wo zwei solche Systeme übereinandergreifen, sei die Koordinatentransformation \(r\)-mal stetig differenzierbar mit nicht verschwindender Funktionaldeterminante; dann heißt \(M\) ``\(r\)-mal differenzierbar'' oder ``von der Klasse \(C^r\)''. Nach zwei vorbereitenden Sätzen wird insbesondere der folgende Satz ausgesprochen: Jede \(m\)-dimensionale Mannigfaltigkeit (geschlossen oder offen) von der Klasse \(C^r\) \((r\geqq 1)\) ist einer \textit{analytischen} Mannigfaltigkeit \(M'\) des euklidischen Raumes \(R^{2m+1}\) homöomorph, und zwar derart, daß die topologische Abbildung von \(M\) auf \(M'\) \(r\)-mal differenzierbar ist. Dabei heißt die im \(R^n\) gelegene \(m\)-dimensionale Mannigfaltigkeit \(M'\) ``analytisch'', wenn sie \textit{in der Umgebung jedes ihrer Punkte} durch \(n-m\) analytische Gleichungen dargestellt werden kann. (Hieraus folgt: Wenn man die topologische Mannigfaltigkeit \(M\) zu einer \textit{einmal} stetig differenzierbaren machen kann, so auch zu einer \(r\)-mal differenzierbaren bei beliebigem \(r\), ja zu einer analytischen!) Ein weiterer Satz besagt: Wenn eine \(m\)-dimensionale differenzierbare Mannigfaltigkeit derart im \(R^n\) liegt, daß man auf ihr \(n-m\) voneinander unabhängige stetige Felder von Normalvektoren anbringen kann, so läßt sie sich in ein ``Feld'' homöomorpher Mannigfaltigkeiten einbetten. (Hierzu vgl. man auch die inzwischen erschienene Arbeit von \textit{H. Seifert}: Algebraische Approximation von Mannigfaltigkeiten, Math. Z. 41 (1936), 1-17; F. d. M. 62.) -- Beweise werden nur kurz angedeutet.
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