Über die Beziehungen zwischen den Faktorensystemen und der Normklassengruppe eines galoisschen Erweiterungskörpers. (Q2614331)

From MaRDI portal





scientific article; zbMATH DE number 2534515
Language Label Description Also known as
default for all languages
No label defined
    English
    Über die Beziehungen zwischen den Faktorensystemen und der Normklassengruppe eines galoisschen Erweiterungskörpers.
    scientific article; zbMATH DE number 2534515

      Statements

      Über die Beziehungen zwischen den Faktorensystemen und der Normklassengruppe eines galoisschen Erweiterungskörpers. (English)
      0 references
      0 references
      1935
      0 references
      Es sei \(K\) eine separable \textit{Galois}sche Erweiterung des Körpers \(k\) und \(\mathfrak G\) die zugehörige \textit{Galois}sche Gruppe. Ist \(k^*\) die multiplikative Gruppe der Elemente \(\neq 0\) aus \(k\), ist \(N^*_{K/k} = N^*\) die Untergruppe, die aus den Relativnormen von Zahlen \(\neq 0\) aus \(K\) besteht, so ist die Normenklassengruppe als die Faktorgruppe \(k^*/N^*\) definiert. Ist weiter \(a_{S,T}\) ein zu \(K\) gehöriges Faktorensystem, so werde für \(R\) in \(\mathfrak G\) gesetzt: \[ F (R, (a)) = \prod\limits_{S<\mathfrak G} a_{R,S},\qquad \mathfrak F(R, (a)) = F (R, (a)) \cdot N^*. \] Dann bleibt \(\mathfrak F(R, (a))\) ungeändert, wenn \(a\) durch ein assoziiertes Faktorensystem ersetzt wird. Die Abbildung \(R\to\mathfrak F(R, (a))\) stellt einen Homomorphismus von \(\mathfrak G\) auf eine Untergruppe der Normenklassengruppe dar. Dabei wird die Kommutatorgruppe \(\mathfrak G'\) von \(\mathfrak G\) auf das Einheitselement \(N^*\) der Normenklassengruppe abgebildet. Stimmt der Exponent des Faktorensystems \(a\) mit dem Grad \(n\) von \(K\) überein, so wird kein Element außerhalb von \(G'\) auf \(N^*\) abgebildet. (Dieses Resultat stammt von \textit{Akizuki} (Math. Ann. 112 (1936), 566-571; JFM 62.0108.*), in der Arbeit wird nur der Spezialfall eines Abelschen Körpers \(K\) behandelt.) Diese Resultate werden auf die Klassenkörpertheorie im kleinen angewendet. Man erhält so den Isomorphiesatz. Ist ferner \(k\) ein \(\mathfrak p\)-adischer Körper und \(\mathfrak p\) sein Primideal, ist \(K\) ein Abelscher Körper vom Grad \(n\) über \(k\), und ist die \textit{Hasse}sche Invariante der Algebra \((a, K, \mathfrak G)\) durch \(-\mu/n (\operatorname{mod} 1)\) gegeben, so ist \(\bigg(\dfrac{\beta,K}{\mathfrak p} \bigg) = S^\mu\) für \(\beta\) in \(\mathfrak F (S, (a))\). Das läßt sich auch auf algebraische Zahlkörper übertragen.
      0 references

      Identifiers