Sur l'intégration des coefficients différentiels d'ordre supérieur. (Q2614596)

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scientific article; zbMATH DE number 2534853
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    Sur l'intégration des coefficients différentiels d'ordre supérieur.
    scientific article; zbMATH DE number 2534853

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      Sur l'intégration des coefficients différentiels d'ordre supérieur. (English)
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      1935
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      Es sei \(f(x)\) auf einer perfekten Menge \(H\) definiert und besitze in \(x\) bezüglich \(H\) ein Differential \(n\)-ter Ordnung \[ f(x+h)=f(x)+hf_1(x, H)+\dots +\frac{h^p}{p!}f_p(x, H)+ \dots +\frac{h^n}{n!}\bigl[f_n(x, H)+\varepsilon _n(x, h)\bigr] \] mit \(\displaystyle\lim_{h\to 0}\,\varepsilon _n(x, h)=0\). Dann existiert stets \(f'(x, H) =f_1(x, H)\); für \(p\geqq 2\) folgt jedoch keineswegs die Existenz der Ableitung \(f^{(p)}(x, H)\), wie durch ein Beispiel gezeigt wird. In Übertragung der für Ableitungen üblichen Begriffe lassen sich einseitige, approximierte, vorherrschende (= prépondérant), obere und untere Differentialquotienten \(f_{p}\) definieren. Aus der \textit{Lagrange}schen Interpolationsformel wird gefolgert, daß auf jeder perfekten Menge \(P\subset H\), auf der \(\varepsilon _n\) von \(x\) unabhängig gleichmäßig beschränkt ist, die \(n - 1\) ersten Differentialquotienten \(f_{p}(x, H)\) bezüglich \(P\) stetig sind und jeder der \(n - 2\) ersten Differentialquotienten \(f_q(x, H)\) ein Differential \((n - q-1)\)-ter Ordnung bezüglich \(P\) besitzt mit \([f_q]_m(x, P)=f_{q+m}(x, H)\), vorausgesetzt, daß der Index von \(H\) auf \(P\) gleichmäßig beschränkt ist, ein Satz, der auch für einseitige Differentiale gilt. Nicht aber gilt er für beliebige perfekte Mengen mit unendlichem Index; für diese bleibt nur die Stetigkeit der \(n - 1\) ersten Differentialquotienten bestehen. Stets gilt aber der Satz, daß \(f_n(x, H)\) eine Funktion der ersten \textit{Baire}schen Klasse auf \(H\) ist. Ist ferner \(f(x)\) in einem Intervall \((a, b)\) definiert, so besitzt diese Funktion in fast allen Punkten der Menge, in der ihre oberen und unteren \(n\)-ten rechtsseitigen Differentialquotienten endlich sind, ein Differential \(n\)-ter Ordnung. Im \textit{Riemann}schen Sinne wird darauf der Begriff der \(n\)-ten Differentialquotienten verallgemeinert. Es seien \(n + 1\) feste Zahlen (\(\alpha_1\), \(\alpha _2\),\dots, \(\alpha_{n+1}\)) gegeben, und es werde \(\varphi (u)=\textstyle\prod\limits_{i=1}^{n+1}(u-\alpha _i)\) gesetzt. Es sei ferner \(Q_n(f,x,\alpha _1,\dots,\alpha _{n+1})=n!\! \sum\limits_{i=1}^{n+1}\dfrac{f(x+\alpha _ih)}{\varphi '(\alpha _i)}\); dann heißt im Falle seiner Existenz der folgende Grenzwert \[ q_n(x)=q_n(f,x,\alpha _1,\dots,\alpha _{n+1})= \lim_{h\to 0}\frac{Q_n}{h^n} \] ein verallgemeinerter \(n\)-ter Differentialquotient von \(f\). Es ändert sich \(g_{n}\) nicht,. wenn zu \(f(x)\) ein Polynom \((n- 1)\)-ten Grades addiert wird. Umgekehrt kann man aus \(g_n(x)=0\) in \((a, b)\) im allgemeinen jedoch nur schließen, daß \(f(x)\) sich intervallweise aus \textit{verschiedenen} Polynomen \((n - 1)\)-ten Grades zusammensetzt; die Intervalle werden durch eine abgeschlossene Menge \(E\) getrennt. Es gibt aber solche Kombinationen (\(\alpha _1\),\dots, \(a_{n+1}\)), für welche in zwei Nachbarintervallen nicht verschiedene Polynome auftreten können. Für diese ``charakteristischen'' Kombinationen ist \(E\) perfekt; offen bleibt die Frage, ob \(E\) dann die leere Menge ist. Die Bestimmung von \(f(x)\) aus dem gewöhnlichen \(n\)-ten Differentialquotienten \(f_n(x)\) im Intervall \((a, b)\), also eine Art von Totalisation, wird im letzten Abschnitt vorgenommen. Sie gelingt in Anlehnung an die früheren Totalisationsverfahren des Verf. für Funktionen, die zerlegbar (= résoluble) von \(n\)-ter Ordnung sind. (IV 3 B.)
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