Die unitären Invarianten selbstadjungierter Operatoren im Hilbertschen Raum. (Q2614865)

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scientific article; zbMATH DE number 2535149
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    Die unitären Invarianten selbstadjungierter Operatoren im Hilbertschen Raum.
    scientific article; zbMATH DE number 2535149

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      Die unitären Invarianten selbstadjungierter Operatoren im Hilbertschen Raum. (English)
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      1935
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      Mit gewisser Abweichung von \textit{Hellinger} und \textit{Hahn} werden Invarianten angegeben, die für zwei lineare symmetrische Operatoren eines \textit{Hilbert}schen Raumes genau dann übereinstimmen, wenn sich diese Operatoren durch eine orthogonale Transformation des Raumes ineinander überführen lassen. Dazu wird zunächst für jeden symmetrischen Operator die Vielfachheit des Eigenraumes \(\mathfrak H_{\varDelta \alpha}\) erklärt, der zu einem bestimmten Intervall \(\varDelta \alpha\) gehört: Man nehme ein festes Element \(e\) des \textit{Hübert}schen Raumes, projiziere es in die Eigenräume aller Intervalle und nenne den abgeschlossenen linearen Teilraum, der von diesen Projektionen aufgespannt wird, den von \(e\) erzeugten Raum; dann heißt die kleinste Anzahl von Elementen \(e_1, e_2, \dots, e_n\), die den Eigenraum \(\mathfrak H_{\varDelta \alpha}\) aufspannt, die Vielfachheit des Eigenraumes \(\mathfrak H_{\varDelta \alpha}\). Die Eigenräume und ihre Vielfachheiten lassen sich nicht nur für Intervalle, sondern durch Grenzprozesse für eine sehr allgemeine Klasse von Mengen erklären. Es gilt dann der Hauptsatz: Zwei selbstadjungierte Operatoren sind genau dann äquivalent, wenn die Vielfachheiten ihrer Eigenräume auf allen diesen Mengen übereinstimmen.
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