Die Hillsche Differentialgleichung im komplexen Gebiet. (Q2614962)

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scientific article; zbMATH DE number 2535253
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    Die Hillsche Differentialgleichung im komplexen Gebiet.
    scientific article; zbMATH DE number 2535253

      Statements

      Die Hillsche Differentialgleichung im komplexen Gebiet. (English)
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      1935
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      Verf. untersucht Lösungen der \textit{Hill}schen Differentialgleichung \[ u^{\prime\prime} - \left(\lambda + \varPhi(z)\right) \,u = 0, \] für die \(u(z_1 + w) = \sigma u(z_1)\) gilt mit \(w = 2mw_1 + 2nw_2\) (\(m\) und \(n\) ganz), a bestimmt sich dann aus der quadratischen Gleichung \[ \sigma^2 + \sigma \left\{u(z_1 + w) + v^\prime(z_1 + w)\right\} + 1= 0. \] Die Diskriminante dieser quadratischen Gleichung ist dann \[ F(\lambda, w) = \{u (w) + v^\prime(w) - 2\} \{u(w) + v^\prime(w) + 2\} = F_a F_b. \] Da das Produkt der Lösungen \(-1\) ist, gibt es unter der Bedingung, daß \(\sigma\) komplex, \(|\sigma| \neq 1\) ist, eine Lösung, die bei unbegrenzt wachsendem \(z\) ebenfalls unbegrenzt wächst (labile Lösung). Ist \(\sigma\) komplex, \(|\sigma| = 1\), so bleiben die Lösungen bei unbegrenzt wachsendem \(z\) stets, von Polen abgesehen, beschränkt (stabile Lösung). Die entsprechenden \(\lambda\)-Werte heißen ebenfalls stabile und labile \(\lambda\)-Werte. Ist \(F_a = 0\), so ist \(\sigma = 1\); ist \(F_b = 0\), so ist \(\sigma = -1\). Im ersten Fall existiert eine ganzperiodische Lösung (Periode \(w\)), im zweiten Fall eine halbperiodische Lösung (Periode \(2w\)). Die zugehörigen \(\lambda\)-Werte heißen Eigenwerte. Aufgabe der Arbeit ist, die Verteilung der stabilen und labilen \(\lambda\)-Werte sowie der Eigenwerte zu erschließen; Verf. kommt u. a. zu den Resultaten, daß es unendlich viele diskrete \(\lambda\)-Werte gibt, daß sie alle in einem gewissen Halbstreifen liegen und daß für \(\mathfrak R(\lambda) \to \infty\) eine positive abzählbar unendliche Menge von Eigenwerten auf einer einzigen Kurve \(\mathfrak I(F) = 0\) liegt, die asymptotisch gegen die reelle Achse strebt (asymptotischer Eigenwertstrang). Ebenso wird die Verteilung der labilen und stabilen \(\lambda\)-Werte untersucht. Die Resultate werden auf die \textit{Lamé}sche Wellengleichung angewandt. \ \ (IV 10.)
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