Exchange of energy between diatomic gas molecules and a solid surface. (Q2616397)
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scientific article; zbMATH DE number 2536887
| Language | Label | Description | Also known as |
|---|---|---|---|
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| English | Exchange of energy between diatomic gas molecules and a solid surface. |
scientific article; zbMATH DE number 2536887 |
Statements
Exchange of energy between diatomic gas molecules and a solid surface. (English)
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1935
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Bis jetzt ist es nur möglich gewesen, eine quantenmechanische Theorie des \textit{Knud\-sen}schen Akkomodationskoeffizienten für einatomige Gase, deren Atome nur Trans\-lationsenergie besitzen, zu entwickeln. In vorliegender Arbeit wird die Theorie für den Fall zweiatomiger Moleküle mit Rotation verallgemeinert. Verf. finden zuerst einen Ausdruck für die Wahrscheinlichkeit \(p\,(W_r; n, m\mid n_1,m_1)\), daß beim Zusammenstoß eines Gasmoleküls mit der Translationsenergie \(W_r\) und einer der Quantenzahl \(m\) ent\-sprechenden Rotationsenergie mit einem Atom im festen Körper im Quantenzustand \(n\) ein Übergang vom Zustande \(n\), \(m\) in den Zustand \(n_1\), \(m_1\) stattfindet. Der Akkomodations\-koeffizient wird dann durch Mittelwertbildung von \(p\,(W_r; n, m\mid n_1,m_1)\) über alle mög\-lichen Werte von \(W_r\), \(n\), \(m\), \(n_1\), \(m_1\) gewonnen. Zur Berechnung von \(p\,(W_r; n, m\mid n_1,m_1)\) wird die \textit{Born-Dirac}sche Störungsmethode angewendet. Bei der Mittelwertbildung müssen natürlich die Gewichtsfaktoren berücksichtigt werden. Zwei Grenzfälle werden diskutiert: (a) das Gasmolekül ist ein Oszillator, (b) das Gasmolekül ist ein ebener Rotator. Es war nur möglich, die Rechnungen für den Fall eines abstoßenden Feldes \(be^{-\alpha r}\) durchzuführen. Das Anziehungsfeld zwischen dem Gasmolekül und der Oberfläche wurde vernachlässigt, obwohl es doch im Falle von Wasserstoff und Sauerstoff nicht klein ist. Im ersten Grenzfall ist der Energieaustausch zwischen den Rotationen des Moleküls und den Schwingungen des festen Körpers vernachlässigbar klein. Im zweiten Falle ist die Wirkung der Rotation sehr klein für Wasserstoff und größer für Sauerstoff. Die vorliegende Untersuchung wird von den Verf. als vorläufig bezeichnet, da das \textit{van der Waals}sche Anziehungsfeld des festen Körpers außer Betracht gelassen worden ist.
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