Zur Geschichte der quadratischen Gleichungen über dreieinhalb Jahrtausend. II, III. (Q2616434)

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scientific article; zbMATH DE number 2536961
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    Zur Geschichte der quadratischen Gleichungen über dreieinhalb Jahrtausend. II, III.
    scientific article; zbMATH DE number 2536961

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      Zur Geschichte der quadratischen Gleichungen über dreieinhalb Jahrtausend. II, III. (English)
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      1934
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      In Fortsetzung seiner Einzelausführungen (vgl. F. d. M. \(59_{\text I}\), 7-8) erkennt Verf. in \textit{Euklid}s Elemente II, 4-6 die Grundlagen, in VI, 27, 28 die geometrische Ausführung der Lösung quadratischer Gleichungen, die in Wahrheit algebraisch gedacht ist. Der Rechenvorgang wird an Hand der Data 58, 59, 84-86 schrittweise verfolgt. Bei allen betrachteten Gleichungen hat das Glied mit \(x^2\) den Koeffizienten 1; in der Normalform \(x^2 + q = px\;(p, q\)\ positiv) wird nur die kleinere positive Lösung zugelassen. Bei \textit{Heron} (um 130 v. Chr.!) wird auch die größere positive Lösung dieses Falles anerkannt; die Sätze Elemente II, 4-6 erhalten neue algebraische Beweise. Allgemeine Ausführungen \textit{Diophants} über quadratische Gleichungen scheinen verloren zu sein; aus seinen Beispielen ergeben sich die Normalformen \(ax^2 + bx = c,\;ax^2 + c = bx,\^^Max^2 = bx + c\;(a, b, c\) ganz und positiv). Treten zwei Unbekannte auf, so wird die Rechnung durch geschickte Einführung einer einzigen Hilfsunbekannten sehr gefördert, aber alles weicht stark von \textit{Euklid} ab. Vielleicht liegt eine erneute Beeinflussung aus babylonischen Quellen vor, die dann wohl auch für die unbestimmte Analytik bei \textit{Diophant} maßgebend gewesen sein müßte. \flushpar Nun folgt die Weiterbildung der Lehre von den quadratischen Gleichungen bei den Arabern, die sich in der Frühzeit fast durchweg auf \textit{Euklid} stützten (\textit{Alhwarazmi, Soga, Alkarhi, Alhajjami, Savasorda}), und bei dem von den Arabern stark beeinflußten \textit{Leonardo von Pisa}, schließlich die Behandlung bei \textit{Stifel, Cardano} und \textit{Bombelli, Clavius} und \textit{Stevin}, der die Ergebnisse seiner Vorgänger in glücklicher Weise zu vereinigen wußte und einen gewissen Abschluß erreichte.
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