Zur Geschichte der quadrierbaren Kreismonde (Q2616436)

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scientific article; zbMATH DE number 2536963
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    Zur Geschichte der quadrierbaren Kreismonde
    scientific article; zbMATH DE number 2536963

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      Zur Geschichte der quadrierbaren Kreismonde (English)
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      1934
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      \textit{Wieleitner} hatte schon als Student sich mit den quadrierbaren Möndchen beschäftigt, zunächst theoretisch; erst viel später setzen seine historischen Forschungen ein. Eine geschlossene Abhandlung über den Stoff fand sich nach seinem Tode nicht vor, nur einzelne Abschnitte, Auszüge und Literaturzusammenstellungen. Die Verarbeitung zu einem großen Ganzen, Ergänzung von Lücken, Vervollständigung der Literaturverweise ist sin großes Verdienst \textit{Hofmann}s, das um so höher einzuschätzen ist, als er die charakteristische Prägung \textit{Wieleitner}s aufrechtzuerhalten verstand.- Die Geschichte der Lunulae beginnt mit \textit{Hippokrates} (450 v. Chr.), der drei quadrierbare Arten behandelt, anfangs wohl in der Hoffnung, einen Weg zur Kreisquadratur selbst zu finden. Zwei Jahrtausende später greift \textit{Vieta} (1593) den Stoff in analytischer Behandlung an, ohne aber über \textit{Hippokrates} hinaus zu kommen. Nach Vorarbeiten von \textit{D. Bernoulli} (1724) findet der Finne \textit{Wijnquist} (Dissertation 1766) die fünf quadrierbaren Möndchenarten, die auch heute noch die einzigen sind. \textit{Euler} gelangte 1771 auf anderem Wege zu ihnen. Aber der Beweis, daß er darüber hinaus keine weiteren gibt, steht noch aus; allgemeine Untersuchungen von \textit{Landau} (1903) brachten keinen Abschluß. - \textit{Hofmann} stellt schließlich noch zusammen, was man bis heute über elliptische und die sogenannten offenen Möndchen weiß.
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