Powers vectors. (Q2616622)

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scientific article; zbMATH DE number 2537169
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    English
    Powers vectors.
    scientific article; zbMATH DE number 2537169

      Statements

      Powers vectors. (English)
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      1934
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      Es bedeute \(U\) die vom Verf. als Hilfseinheitsmatrix bezeichnete \(n\)-reihige Matrix, die an den Stellen \(\varkappa +1,\varkappa \) \((\varkappa =1,2,\dots,n-1)\) Einsen, sonst aber lauter Nullen als Elemente enthält; es sei ferner \(f(x)\) eine formal gebildete Potenzreihe in einer Veränderlichen \(x\). Die Aufgabe, die sich Verf. stellt, ist dann, eine möglichst einfache Lösung \(X\) für die Gleichung \[ f(U)X=XU \] zu finden. Dazu führt man die induzierte Matrix einer Potenzreihe ein: Ist \[ y=f(x) = \alpha _0+a_0x+a_1x^2+\cdots +a_{n-2}x^{n-1}+\cdots \] diese Reihe, so bilde man die Potenzen von \(y\): \[ 1, y, y^2,\cdots,y^{n-1}, \] die sich wieder als Potenzreihen in \(x\) schreiben lassen. Unterdrückt man nun hierin alle höheren Potenzen von \(x\) als \(x^{n-1}\), so entsteht formal ein System der Gestalt: \[ y^{\varkappa }=\sum f_{\varkappa \lambda }x^\lambda \quad (\varkappa,\lambda =0,1,\dots,n-1). \] Die Matrix \(F=(f_{\varkappa,\lambda })\) wird als die durch \(f(x)\) induzierte Matrix \(n\)-ten Grades bezeichnet. Sie genügt der Gleichnug: \[ Ff(U) = UF, \] woraus man auch eine Lösung der zuerst gestellten Gleichung finden kann. Konvergiert die Reihe \(y=f(x)\) absolut, so kann dieses Ergebnis auch auf unendliche Matrizen ausgedehnt werden. Weiterhin betrachtet Verf. die allgemeinere Aufgabe, zu der Gleichung \[ Xf(U) = g(U)X \] die allgemeine Lösung \(X\) zu bestimmen, wenn \(f(x)\), \(g(x)\) zwei beliebige formale Potenzreihen in \(x\) bedeuten. Eine Transformation, für die mehrere Methoden angegeben werden, führt diese Aufgabe auf die spezielle zurück, \[ XU^p = U^qX \] vollständig zu lösen. Die Lösung dieser Gleichung ist aber nicht schwierig. Diese Untersuchungen werden dann auf die folgende Aufgabe angewendet: \(A\) sei eine beliebige \(n\)-reihige Matrix; durch \(H\) werde sie auf ihre \textit{Jordan}sche Normalform transformiert: \[ H^{-1}AH=N; \] ist \(f(A)\) ein Polynom in \(A\), das durch \(K\) in seine \textit{Jordan}sche Normalform gebracht wird, so soll \(K\) als Funktion von \(H\) und \(f(N)\) angegeben werden. Weitere Untersuchungen über induzierte Matrizen beschließen die Arbeit.
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