Sur la structure des ensembles linéaires définis par une certaine propriété minimale. (Q2617005)

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scientific article; zbMATH DE number 2537585
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    Sur la structure des ensembles linéaires définis par une certaine propriété minimale.
    scientific article; zbMATH DE number 2537585

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      Sur la structure des ensembles linéaires définis par une certaine propriété minimale. (English)
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      1934
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      Verf. knüpft an zwei frühere Noten an (Sur le théorème des accroissements finis, C. R. 192 (1931), 32-35; Sur l'intervalle de variabilité de \(\xi \) dans la formule \[ \int _a^bp(x)\varphi (x)\,dx=\varphi (\xi )\int _a^bp(x)\,dx \] C. R. 192 (1931), 330-333; F. d. M. 57) und verallgemeinert die dortige Fragestellung. Es sei \(\overline C_k\) die Klasse aller Polynome mit Graden \(\leq k\), und \(\overline E_k\) heißte eine Minimalmenge in bezug auf \(\overline C_k\), wenn zu jedem \(f(x)\) in \(\overline C_k\) ein \(\xi \) in \(\overline E_k\) gehört, für das \[ \int _{-a}^{+a}f(x)\,d\psi =f(\xi )\int _{-a}^{+a}d\psi \quad (\psi \text{ ist vorgegeben}), \] und wenn keine eigentliche Teilmenge von \(\overline E_k\) diese Eigenschaft hat. Er zeigt, daß \(\overline E_k\) identisch ist mit der folgendermaßen definierten Minimalmenge \(E_k\) in bezug auf die Klasse \(C_k\) aller Polynome \(\varphi (x)\) mit Graden \(\leq k\), für die \[ \int _{+\infty }^{-\infty }\varphi (x)\,d\psi (x)=0: \] Jedes \(\varphi (x)\) hat mindestens eine Nullstelle in \(E_k\), und dies gilt für keine eigentliche Teilmenge von \(E_k\). Ist \(k=2n-1>3\), so gibt es nur ein \(E_k\), nämlich die offene Menge \(x_1<x<x_2\), wobei \(x_1\) und \(x_2\) die äußeren Nullstellen des \(n\)-ten \textit{Tschebyscheff}schen Polynomes \(P_n(x)\) sind, das zu \(\psi \) gehört. Ist \(k=2n>2\), so gibt es unendlich viele Minimalmengen, die auch alle offen sind, nämlich die Form \(\alpha <x<\beta \) haben; dabei sind \(\alpha,\beta \) die äßeren Nullstellen eines beliebigen Polynomes der Gestalt \(P_n(x)+cP_{n-1}(x)\). \(E_1,E_2, E_3\) können auch angegeben werden. - Verf. gibt einige Anwendungen, indem er für Polynome den Variabilitätsbereich der Zahl \(\xi \) einschränkt, die beim zweiten Mittelwertsatz der Integralrechnug, im Restglied der \textit{Taylor}schen Formel und der \textit{Cavalieri-Simpson}schen Formel für \(\int _{-1}^{+1}f(x)\,dx\) auftritt. Weiter kann gezeigt werden, daß das Problem, die Minimalmengen für die Nullstellen trigonometrischer Polynome zu bestimmen, auf die Aufsuchung von Megen \(E_k\) zurückgeführt werden kann. (IIV 6 A.)
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