Lineare und halblineare Einschaltung in Pfeilfeldern. (Q2618312)

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Lineare und halblineare Einschaltung in Pfeilfeldern.
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    Lineare und halblineare Einschaltung in Pfeilfeldern. (English)
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    1934
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    Ein Pfeilfeld, d. h. ein Feld von gerichteten Größen (Pfeilen), wobei jedem Punkt des betrachteten Feldbereiches ein einziger Pfeil zugeordnet ist und die Feldpunkte innerhalb des Bereiches eine lineare Mannigfaltigkeit bilden, wird dadurch bestimmt, daß in einzelnen Feldpunkten der zugehörige Pfeil gegeben wird. Gesucht wird - unter Voraussetzung von Stetigkeitseigenschaften des Feldes - der Pfeil in weiteren Feldpunkten. Die Lösung der Aufgabe wird im ein-, zwei- und dreidimensionalen Gebiet durchgeführt. Die lineare Einschaltung (im zweidimensionalen Gebiet) ist analytisch dadurch festgelegt, daß einem Ortspfeil \[ X = \frac {X_1+\lambda X_2 + \mu X_3}{1 + \lambda + \mu } \] der Feldpfeil \[ \mathfrak V = \frac {\mathfrak V_1 + \lambda \mathfrak V_2 + \mu \mathfrak V_3}{1+\lambda +\mu } \] zugeordnet wird, sofern das Feld durch die zu den drei Ortspfeilen \(X_1\), \(X_2\), \(X_3\) gehörigen drei Feldpfeile \(\mathfrak V_1\), \(\mathfrak V_2\), \(\mathfrak V_3\) festgelegt ist. Analog sind die Formeln für das ein- und das dreidimensionale Gebiet gebaut; die Sonderfälle, wie z. B. die komplanare Lage von \(X_1\), \(X_2\), \(X_3\) werden untersucht. Sind in einem (flächenhaften) Feld an vielen vereinzelten Punkten die Pfeile gegeben, so wird die Aufgabe durch Zerlegung des gegebenen Feldes in dreieckige Teilfelder gelöst; dabei erhält man an den Dreiecksseiten und -ecken bei jeder Zerlegung dieselbe lineare Verteilung. Das Eischaltungsergebnis für das Gesamtfeld ist von der Einteilung in Teilfelder abhängig, aber nach Festlegung dieser Teilfelder eindeutig bestimmt. Eine Erweiterung dieser linearen Einschaltung wird durch die halblineare Einschaltung gegeben, die (bei einem flächenhaften Teilfeld) bei vorgegebenen vier Ortspfeilen \(X_1,\dots, X_4\) mit den zugehörigen Feldpfeilen \(\mathfrak V_1,\dots,\mathfrak V_4\) durch die Zuordnung des Feldpfeiles \[ \mathfrak V = \frac {\mathfrak V_1 +\lambda \mathfrak V_2 +\mu \mathfrak V_3 +\lambda \mu \mathfrak V_4}{1+\lambda +\mu +\lambda \mu } \] zu dem Ortspfeil \[ X = \frac {X_1 +\lambda X_2 + \mu X_3 + \lambda \mu X_4}{1+\lambda +\mu +\lambda \mu } \] festgelegt ist. Die sich bei dieser halblinearen Einschaltung ergebenden Konfigurationen werden (auch im Raume) untersucht; der Zusammenhang mit den linearen Einschaltungen wird gezeigt.
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