Kann man zwei verschiedene Flächen durch dieselbe Folge von Umdrehungsflächen scharf abbilden? (Q2618331)

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scientific article; zbMATH DE number 2539009
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    Kann man zwei verschiedene Flächen durch dieselbe Folge von Umdrehungsflächen scharf abbilden?
    scientific article; zbMATH DE number 2539009

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      Kann man zwei verschiedene Flächen durch dieselbe Folge von Umdrehungsflächen scharf abbilden? (English)
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      1934
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      Die Untersuchungen beschränken sich auf rotationssymmetrische Systeme. Die Verf. leiten zunächst einige Sätze ab, die bei der scharfen Abbildung zweier verschiedener Flächen durch dasselbe rotationssymmetrische System erfüllt sein müssen. Es kann unmöglich einer der beiden Ding- oder Bildflächen allein im Unendlichen liegen. Liegen beide Ding- (und Bild-)flächen im Endlichen, so ist der sagittale Abbildungsmaßstab (\(\beta _1'\) und \(\beta _2'\)) für jede der beiden Flächen eine Konstante, und zwar gleich der \textit{Gauß}schen Vergrößerung im Flächenscheitel, wobei noch die Beziehung besteht: \(n^{{\prime }2}\beta _1'\beta _2'=n^2\). Werden in einem brennpunktlosen System zwei im Endlichen gelegene Flächen scharf abgebildet, so ist das System ein Knotenpunktsystem, das den ganzen Raum scharf abbildet. (Knotenpunktsystem: Jeder Bildstrahl ist zu seinem Dingstrahl - bis auf eine etwaige Spiegelung - parallel.) In nicht-brennpunktlosen Systemen: Jede der beiden (endlichen) Bildflächen entsteht aus der zugehörigen Dingfläche durch eine Dehnung im konstanten Verhältnis \(\pi \) in Richtung der Achse und eine Dehnung im konstanten Verhältnis \(\beta '\) senkrecht dazu. Beide Ding- und Bildflächen sind rotations-symmetrische Flächen zweiter Ordnung. Die zweite Bildfläche ist der ersten Dingfläche, die erste Bildfläche der zweiten Dingfläche im Maßtab \(n:n'\) ähnlich. Beide Ding- und beide Bildflächen haben denselben Mittelpunkt. Die Krümmung der zweiten (ersten) Bildfläche ist der der ersten (zweiten) Dingfläche entgegengesetzt gerichtet. In einem Nichtknotenpunktsystem können nicht zwei durch denselben Punkt der Achse gehende getrennte Flächen scharf abgebildet werden. Es folgen Sätze für den Fall, daß die unendlich ferne Ebene auf sich selbst abgebildet wird, sowie für den Fall, daß die erste Dingfläche und die zweite Bildfläche im Unendlichen liegen. Aus Eikonalbeziehungen folgt weiter: Werden zwei (endliche) Flächen scharf abgebildet, so hat der Lichtweg zwischen erster Dingfläche und erster Bildfläche auf allen Strahlen konstanten Wert und ist numerisch gleich dem Lichtweg zwischen einem beliebigen Dingpunkt der zweiten Fläche und seinem Bildpunkt. Die Verf. stellen die Eikonale für die betrachteten Abbildungen auf, wodurch ihre optische Möglichkeit erwiesen ist. Es folgen Bemerkungen über die Unmöglichkeit der gleichzeitigen scharfen Abbildung von drei Flächen.
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